Eutin erhält den Zuschlag für die Landesgartenschau 2016

Seepromenade_Eutin: Foto: Wikipedia
Seepromenade_Eutin: Foto: Wikipedia

(WK-intern) – KIEL – Die Landesregierung hat auf Vorschlag von Landwirtschaftsministerin Dr. Juliane Rumpf heute (17. April) der Stadt Eutin den Zuschlag für die Ausrichtung der dritten Landesgartenschau im Jahr 2016 erteilt:

“Wesentlich für die Entscheidung war die außerordentlich attraktive Lage der Stadt mit dem Großen und dem Kleinen Eutiner See inmitten der Holsteinischen Schweiz bei gleichzeitiger Nähe zu den Ostseebädern.

Sehr überzeugend waren darüber hinaus die nachhaltigen Entwicklungsperspektiven, die sich für die Stadt mit dem bereits eingeleiteten Integrierten Stadtentwicklungsprozess jetzt in Kombination mit der Landesgartenschau ergeben”, so Frau Rumpf zur Begründung.

Eutin hatte sich als einzige Stadt für die Landesgartenschau 2016 beworben. Landwirtschaftsministerin Rumpf begrüßte Eutins Bewerbung: “Ich freue mich auf die Landesgartenschau 2016 in Eutin. Schleswig 2008 und Norderstedt 2011 haben bewiesen, dass Landesgartenschauen Motor und Impulsgeber etwa für die städtebauliche Infrastruktur sind, für gartenbauliche, landschafts- und städteplanerische Gestaltungen, den Ausbau des Tourismus und die kulturelle Entwicklung, verbunden mit der Schaffung von Arbeitsplätzen. Davon profitieren vor, während und nach der Landesgartenschau zahlreiche Berufsgruppen, insbesondere in der mittelständischen Wirtschaft.” Besonders zu beachten sei die sensible Lage des geplanten Geländes am Großen Eutiner See. Sie gehe davon aus, so Frau Rumpf, dass Naturschutzbelange vollständig berücksichtigt würden.

Die achtköpfige Bewertungskommission, die  Plausibilität und Qualität der Bewerbung im Hinblick auf eine erfolgreiche Ausrichtung der Landesgartenschau zu prüfen hatte, habe Eutin einstimmig vorgeschlagen. Das Sachverständigengremium bestand aus Vertretern der Architekten- und Ingenieurkammer, des Verbandes der Landschaftsarchitekten, der Gartenbauverbände, der kommunalen Landesverbände sowie des Innenministeriums, des Landwirtschaftsministeriums und des Wirtschaftsministeriums. Juliane Rumpf erinnerte daran, dass die Finanzierung der Landesgartenschau durch die austragende Stadt erfolge. Das Land beteilige sich allerdings an Investitionen im Rahmen bereits bestehender Förderprogramme. Weitere laufende Zuschüsse oder Fehlbedarfsfinanzierungen gebe es nicht

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