Die erfolgreichsten Windanlagen-Hersteller und ihre/unsere Situation

Windriesen/Foto: HB
Windriesen/Foto: HB

(WK-intern) – Das Handelsblatt (www.handelsblatt.com) hat eine Liste der weltweit 10 erfolgreichsten Windkraftanlagenhersteller veröffentlicht.

Danach liegt nach den Verkaufszahlen:
Vestas auf Platz 1, dk
Sinovel auf Platz 2, cn
GE Wind auf Platz 3, us
Goldwind auf Platz 4, cn
Enercon auf Platz 5, de
Suzlon auf Platz 6, in
Dongfang auf Platz 7, cn
Gamesa auf Platz 8, es
Siemens auf Platz 9, de
United Power auf Platz 10, cn

Nicht allen Windanlagenherstellern geht es noch gut, obwohl der Zubau der grünen Technologie weiter geht. Doch Probleme, wie die Netzanbindung und die bürokratischen Zulassungen bei Offshore-Projekten zum Beispiel bei Siemens machen die weitere Planung unkalkulierbar.
Die große Zahl der berits erstellten Windräder drückt zudem den Preis weltweit. In Deutschland kommt hinzu, dass für die geplanten Offshore-Anlagen keine einheitlichen Vorgaben zu erfüllen sind, also viele bürokratische Hindernisse zu überwinden sind.

Unterschiedliche Finanzierungsmodelle, die durch die Unterstützung der jeweiligen nationalen Förderungen gegeben sind, helfen jeweils mehr oder weniger ihren grünen Industrien, auch mit Aufträgen, die entsprechend vergeben werden.
Die Lohnkosten, die Energiekosten, die Verwaltungskosten und vor allem die Erwartungen über Gewinne, die von Aktionären eingefordert werden, stehen in keinem Verhältnis zueinander.

Gefragt wäre die Politik, hier einheitliche Voraussetzungen zu schaffen.

Auch die Vergütung für gelieferten Strom ist nicht stimmig. Die Windenergie bekommt nur 9 Cent in Deutschland für die kW/h, damit ist sie die günstigste Stromerzeugung, wenn man die Folgekosten einrechnet. (Diese Kosten werden z. B. bei der Kernenergie nicht berücksichtigt, auch die Umweltbelastung von Kohlestrom sieht die Politik nicht.)

Energiewende
Allen Ernstes müssen wir uns fragen ob der politische Ausstieg aus dem Ausstieg, aus dem Ausstieg der Kernenergie oder der Einstieg in die Energiewende wirklich gewollt ist. Wir müssen endlich die Folgekosten für unsere Nachkommen auf den Tatsachen der Gegenwart und unserer Machbarkeit betrachten. Politiker, die nicht vom Fach sind, wie z. B. Menschen, Fachleute, die sich seit Jahrzehnten mit der Atomkraft in allen Fassetten befassen, wie diejenigen aus den Umweltorganisationen, sind doch wesentlich glaubwürdiger als jene, welche niemals Haftung für ihre Entscheidungen übernehmen müssen.

Die Verantwortung für eigene Entscheidungen müssen alle übernehmen und entsprechend zur Rechenschaft gezogen werden.
Das Ungleichgewicht von Handlungen und Entscheidungen ist in den letzten Jahren so krass auseinander gegangen wie die Entlohnung für Arbeit, so kann das nicht weiter gehen wenn wir ein friedliches Miteinander wünschen.

Die Jugend in Europa steht vor dem Nichts, steckt in Praktika, Zeitverträgen oder in der Abhängigkeit ihrer Eltern, wenn sie noch einmal Glück gehabt haben. Die Gesetze sind nur für die Erfolg-Reichen, das soziale Gefüge ist bereits für viele Menschen auseinander gebrochen. Der Umsturz dieser Systeme scheint von innen, den etablierten Parteien, gewollt herbeigeführt zu werden. In welche politische Richtung wollt ihr diese Menschen drängen?

Wie kann man Menschen arbeiten lasse, die sich nicht mehr ohne zusätzliche staatliche Hilfe behaupten können? Wie kann man zusehen wenn Rentner, nicht mehr von ihrer erbrachten Lebensleistung menschenwürdig leben können? Die Entscheidungsträger haben da offensichtlich kein Problem, … noch nicht!

Es ist an der Zeit Verantwortung für Mitmenschen zu übernehmen wenn wir eine Gemeinschaft sein wollen.

HB

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