USA erhöht Einspeisetarife für Photovoltaik- und Kleinwindanlagen in Vermont

Kleine Windanlage von EasyWind / Foto HB
Kleine Windanlage von EasyWind / Foto HB

(WK-intern) -Energiewende in den USA

Ganz anders und wesentlich glaubwürdiger als die Energiewende in Deutschland und Europa bemüht sich die USA um die Energiewende, vorerst zwar nur für bestehende Anlagen, doch sollten neue Anlagen einmal genehmigt werden, so stehen die Zeichen gerade für Photovoltaik- und Kleinwindanlagen unter einem günstigen und gewolltem Vorzeichen.

Im US-Bundesstaat Vermont sind seit dem 23.03.2012 neue Einspeisetarife für diese umweltfreundlichen Anlagen durch das Sustainably Priced Energy Enterprise Development Program (SPEED) erhöht worden. Strom aus PV-Strom wurde von 0,24 USD/kWh auf 0,271 USD/kWh und für Kleinwindanlagen von 0,21 USD/kWh auf 0,245 USD/kWh für die nächsten 25 Jahre angehoben. Bei der dezentralen Energiegewinnung wird die Förderung bis zu 12,5 MW auf Solarenergie-, Bioenergie-, Wasserkraft- und Windenergieprojekte aufgeteilt.

Das Programm sah bei seiner Einführung im Jahr 2009 eine Fördergrenze für eine Gesamtleistung von 50 MW vor. Schnell waren die begrenzen Kontingente vergeben und eine Warteliste für weitere Anlagen liegt nun vor. Die dezentrale Energiegewinnung erfordert keine neuen Netze und steigert zudem die Sicherheit der vorhandenen Stromnetze, dazu werden die Anlagenkapazität eines neuen Projektvorhabens auf 2,2 Megawatt begrenzt.

Quelle: http://vermontspeed.com/standard-offer-rates

HB

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