Die Erzeugung von Strom und Wärme aus erneuerbaren Energien ist Wertschöpfung

BIO-EnergieDörfer / Foto: HB
BIO-EnergieDörfer / Foto: HB

(WK-news) – (Bio)EnergieDörfer“ schaffen Akzeptanz für Strom aus erneuerbaren Energien

EM – Ministerium für Energie, Infrastruktur und Landesentwicklung

„Die Erzeugung von Strom und Wärme aus erneuerbaren Energien ist Wertschöpfung, die im Land stattfindet. Damit die Menschen im Land direkt von dieser Wertschöpfung profitieren können, engagiert sich das Land für (Bio)EnergieDörfer“, sagte die Staatssekretärin im Ministerium für Energie, Infrastruktur und Landesentwicklung, Ina-Maria Ulbrich heute (13.04.2012) auf der Tagung „(Bio)EnergieDörfer Mecklenburg-Vorpommern“ in Schwerin.

„Durch ein inzwischen mehrjähriges gemeinsames Engagement der Akademie für Nachhaltige Entwicklung Mecklenburg-Vorpommern und des Landes im „Coaching (Bio)EnergieDörfer“ besteht eine breite, vielfältige und vor allem bürgerbasierte Bewegung, die sich auf den Weg gemacht hat, die Energiewende von unten zu bewältigen“, sagte die Staatssekretärin. Ziel ist es, Akzeptanz in breiten Bevölkerungsschichten für erneuerbare Energien zu erzeugen.

In Mecklenburg-Vorpommern sind bereits rund 80 Gemeinderatsbeschlüsse zum Ziel „(Bio)EnergieDorf“ gefasst, mehr als 20 Machbarkeitsstudien angefertigt bzw. in Arbeit und bereits vierDörfer mit der Umsetzungzum (Bio)Energiedorf befasst. Weitere fünf bis sieben Dörfer kommen 2012 hinzu.

Ulbrich betonte, dass bei „(Bio)EnergieDörfern“ alle erneuerbaren Energien in die Planungen einbezogen werden sollten. Die Staatssekretärin warb für die Verwirklichung von Energieerzeugungs-Konzepten, bei denen die Potenziale aus Wind, Biomasse, Sonne oder Geothermie genutzt werden.

Derkonsequente Ausbau der erneuerbaren Energien ist Ziel der Energiepolitik der Landesregierung. Energie soll nachhaltig, sicher und bezahlbar sein. Der Bereich der erneuerbaren Energien ist heute in Mecklenburg-Vorpommern schon gut aufgestellt. So entfallen schon heute 46 Prozent der Gesamtstromproduktion im Land auf die regenerativen Energien. Den größten Beitrag leistet mit 28 Prozent an der Gesamtstromproduktion die Windenergie. Das Ziel der Bundesregierung, bis 2020 mindestens 35 Prozent der Strombereitstellung aus erneuerbaren Energien zu decken, wurde in Mecklenburg-Vorpommern bereits 2006 erreicht.

PM: Ministerium für Energie, Infrastruktur und Landesentwicklung Mecklenburg-Vorpommern

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