Der Fonds- und Börsenpoker am Energiemarkt mit Tücken

Banken, die Größe der Gebäude verspricht suggestiv hohe Gewinne / Foto: HB
Banken, die Größe der Gebäude verspricht suggestiv hohe Gewinne / Foto: HB

(WK-intern) – Energiebeteiligungen: Von Flaute keine Spur

Der Run auf geschlossene Windparkfonds setzt sich als sichere Geldanlage fort

Anfangsinvestitionen für Solaranlagen und Windparks können ein bis drei Jahre steuerlich als Verluste geltend gemacht werden

  • wer in diesen Jahren eine hohe Abfindung kassiert
  • wer sein Einkommen unter die kritische Einkommensgrenze für die Eigenheimzulagen senkt – kann dadurch Vorteile haben

Fondsanbieter versuchen in der jetzigen Börsenflaute die Windkraft als lukrative Geldanlage zu verkaufen

  • Mit nicht haltbaren Verzinsungen von über 20% werden hier nicht nur die Kleinanleger in die Irre geführt und es baut sich eine neue gefährliche Fond-Blase auf, die nur solange nicht platzt, wie neue Anleger gefunden werden. Dieses Schneeballsystem hat schon bei Immobilien, Banken und verschiedenen Branchen wie der IT-Sparte nicht funktionieren können.
  • Ein weiterer Punkt ist natürlich, die Energiewende wird so nicht mehr akzeptabel, wird zum Pokerspiel der Energie-Wirtschaftsfonds gegen die Verbraucher, Gewinne gegen überhöhte Energiepreise.
  • Dieses findet jetzt schon auf anderer Ebene statt, die mit Angebot und Nachfrage nichts mehr zu tun haben.

Durch die Energiewende im eigenen Land, sind die Nachfrage und der Verkauf von Öl- und Gasprodukten stark zurückgegangen, trotzdem ist im gleichen Zeitraum für weniger Energie deutlich (17 % im Jahr 2011) mehr bezahlt worden mit weiterhin (im Frühjahr 2012) stark steigender Tendenz, zu spüren an den Spritpreisen und Strompreisen, diese Energiepreise sind stärker angestiegen als in Zeiten hoher Nachfrage.

Von den Preisen an der Strombörse, die im Laufe des Ausbaus von Wind- und Solaranlagen stark fallende Tendenz haben, kommt bei den Verbrauchern nichts an. Tatsächlich ist auf dieser Grundlage die Förderung der Solartechnik eine gut berechenbare Größe für alle Verbraucher, wenn die Strom- und Energiepreise einmal tatsächlich an die Preise an den Börsen, die sich über Angebot und Nachfrage regeln an die Verbraucher weiter gegeben würden.

HB

Lesen Sie in diesem Zusammenhang auch unsere Artikel vom 7. März 2012 – Rohölimporte Januar 2012

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