Inbetriebnahme eines Holzvergasers am Bioenergie-Tag im oberbayerischen Achental

Biomassehof Achental mit Heatpipe-Reformer und Heizkraftwerk für das Fernwärmenetz Grassau
Biomassehof Achental mit Heatpipe-Reformer und Heizkraftwerk für das Fernwärmenetz Grassau

Bioenergie-Tag im oberbayerischen Achental: Information und Unterhaltung zum Thema regenerativer Energie

Der Biomassehof in Grassau lädt die Bewohner des Achentals und auswärtige Besucher am 5. Mai 2012 von 10 bis 17 Uhr zu einem Tag der offenen Tür ein. Gefeiert wird vor allem die Inbetriebnahme eines Holzvergasers mit neuer Heatpipe-Technologie.

Grassau – Sie haben inzwischen Tradition, die Bioenergie-Tage im Tal der Tiroler Ache südlich des Chiemsees.

Zwischen modernen Anlagen zur Energiegewinnung, Holzhackschnitzeln und Pellets aus Agrarabfällen feiern die Einwohner der Bioenergie-Region Achental und zahlreiche Besucher ihr Engagement für eine energieeffiziente Zukunft ihrer Region und informieren sich über neue Entwicklungen zum Thema Bioenergie.

Auch in diesem Jahr wird am 5. Mai auf dem Gelände des Biomassehofs und des Heizkraftwerks für das Fernwärmenetz Grassau viel geboten: informative Vorträge über die Projekte des Achentals, dazu Führungen in den Anlagen, Vorführungen an Maschinen zur Herstellung von Hackschnitzeln und Scheitholz und eine Fachausstellung ansässiger Unternehmen. Diese präsentieren ihre Produkte zur Elektromobilität, Solartechnik, Fotovoltaik und Heizungsanlagen, die mit regenerativen Energieträgern betrieben werden. Umrahmt wird das Programm von Musik, Spiel und Spaß für Jung und Alt und einer zünftigen Bewirtung.

Grassau in der Bioenergie-Region Achental
Grassau in der Bioenergie-Region Achental

Im Rahmen des diesjährigen Bioenergie-Tages haben die Bewohner des Achentals einen besonderen Grund, zu feiern: die Inbetriebnahme des weltweit ersten Holzvergasers mit Heatpipe-Technologie zur Erzeugung von Strom und Wärme. Der moderne Wirbelschichtvergaser der Firma agnion Technologies GmbH aus Pfaffenhofen a. d. Ilm arbeitet selbst in kleinem Maßstab mit einem Gesamtwirkungsgrad von 80 Prozent. Er stellt die energetische Versorgung von 700 Haushalten sicher und spart jährlich bis zu 2.800 Tonnen des Treibhausgases CO2 ein. Ein Höhepunkt für jeden Besucher des Bioenergie-Tages wird somit eine Führung in der Holzvergaseranlage sein.

Einen Tag zuvor, am 4. Mai 2012, wird das neue Wahrzeichen für die effiziente Nutzung von Bioenergie mit geladenen Gästen feierlich eingeweiht. Prominenten Teilnehmern aus Politik und Wirtschaft sowie Journalisten soll die Gelegenheit gegeben werden, sich im kleinen Kreis über die Technik des Heatpipe-Reformers und über die Projekte der Bioenergie-Region Achental zu informieren.

Über die Bioenergie-Region Achental
Die „Bioenergie-Region Achental“ umfasst die Gemeinden Bergen, Grabenstätt, Grassau, Marquartstein, Übersee, Unterwössen, Schleching, Staudach-Egerndach und Reit im Winkl im Süden des Landkreises Traunstein in Oberbayern. Die Initiative verfolgt die nachhaltige ökonomische Entwicklung der Region unter Erhaltung der Natur- und Kulturlandschaft, der Sicherung landwirtschaftlicher Betriebe und regionaler Produktvermarktung, der Förderung eines naturverträglichen Gewerbes und Tourismus und der ausschließlichen Nutzung regional erzeugter, erneuerbarer Energien. Gefördert wird die „Bioenergie-Region Achental“ vom Bundesministerium für Ernährung, Landwirtschaft und Verbraucherschutz und von der Fachagentur Nachwachsende Rohstoffe e.V. Im Rahmen der von der EU unterstützten Initiative „BioRegions“ ist das Achental Vorzeigemodell für intelligente Biomassenutzung in Europa.

PM: Die Konzepter Kommunikation.Kreation
Petra Hettenkofer
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