Bergbau, Regionen mit Zukunft

Der Beirat des Sino-German Center for Energy and Ecological Environment in Mining Areas mit Gästen bei seiner Sitzung am 30. März in Bochum Foto: TFH
Der Beirat des Sino-German Center for Energy and Ecological Environment in Mining Areas mit Gästen bei seiner Sitzung am 30. März in Bochum Foto: TFH

Beirat des chinesisch-deutschen Wissenschaftszentrums tagt in Bochum

China ist der Motor der Weltwirtschaft. Deren sichere, saubere und effiziente Versorgung mit Energie und Rohstoffen ist eine globale Herausforderung.

Strategien und konkrete Maßnahmen für Nachhaltigkeit, Umweltschutz und wirtschaftliche Entwicklung in ehemaligen Bergbauregionen – darüber berieten Experten und Entscheider aus Deutschland und China am 30. März in Bochum.

Sie trafen sich an der Technischen Fachhochschule (TFH) Georg Agricola zur Beiratssitzung des Sino-German Center for Energy and Ecological Environment in Mining Areas Xuzhou (Chinesisch-deutsches Zentrum für Energie und ökologische Umwelt in Bergbauregionen, SGC).
Das Sino-German Center in der ostchinesischen Metropole Xuzhou wurde 2008 auf Initiative von Bundeskanzler a.D. Gerhard Schröder ins Leben gerufen. Hochschulen, Unternehmen und Kommunen aus beiden Ländern engagieren sich im SGC für die zukunftsorientierte Entwicklung von Bergbauregionen im Sinne wirtschaftlicher und ökologischer Nachhaltigkeit. Bei der Beiratssitzung in Bochum erörterten Vertreter der China University of Mining and Technology (CUMT), der Stadt Xuzhou, der Stadt Oldenburg, der RWTH Aachen, der deutschen Konzerne RAG und RWE, der Emschergenossenschaft und der Xuzhou Coal Mine Group die Schwerpunkte des SGC und vereinbarten Ziele für die weitere Arbeit des Zentrums.

Der Beiratsvorsitzende Prof. Dr. Shirong GE, Präsident der CUMT, betonte den hohen Stellenwert der Aktivitäten des SGC innerhalb Chinas: „Die chinesische Regierung legt großen Wert auf die Entwicklung einer sauberen Energieversorgung, beispielsweise durch Clean Coal Technology und Solarenergie.“ Xuzhou sei dank der deutsch-chinesischen Projekte des SGC zur Modellmetropole für den ökologischen Umbau ehemaliger Bergbaustandorte geworden.

Prof. Dr. Jürgen Kretschmann, stellvertretender Beiratsvorsitzender und als Präsident der TFH Gastgeber der Sitzung, zog Parallelen zwischen der Entwicklung in Xuzhou und dem Strukturwandel im Ruhrgebiet, das sich intensiv mit der Gestaltung der Nachbergbauzeit auseinandersetze. „Wir alle sind sehr gerne bereit, die Kooperation in Zukunft weiter zu intensivieren, denn daraus ergeben sich sehr gute Chancen.“

Welche das konkret sein könnten, machten die vielseitigen Beiträge auf der Beiratssitzung deutlich, die sich so unterschiedlichen Themen wie den Herausforderungen der Wasserwirtschaft, neuen Technologien in den Bereichen erneuerbare Energien und Bergtechnik sowie Ausbildungs- und Forschungsprogrammen an den Hochschulen widmeten. In diesen Aktivitäten verbindet das Sino-German Center die dynamische Entwicklung Chinas und das Know-how „Made in Germany“ zu einer fruchtbaren internationalen Zusammenarbeit.

PM: Stephan Düppe
Pressestelle
Technische Fachhochschule Georg Agricola

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