In Jüchen und Hörup baut RWE Innogy Windparks

REpower 3.4M 104 - Turm / Bild: REpower
REpower 3.4M 104 - Turm / Bild: REpower

Windkraftanlagen des Typs REpower 3.4M104 kommen zum Einsatz

Baustart und Inbetriebnahme für 2012 geplant

Windpark Jüchen im Rheinischen Revier und Repowering-Projekt Hörup in Schleswig-Holstein

RWE Innogy und REpower haben gestern die Verträge zur Lieferung von drei Onshore-Windturbinen der Drei-Megawatt-Klasse unterschrieben. Hierbei handelt es sich um die leistungsstärksten Onshore-Windkraftanlagen des Anlagenherstellers, die beim geplanten Windpark Jüchen im Rheinischen Revier und beim Repowering-Projekt Hörup in Schleswig-Holstein errichtet werden.

Im Rhein-Kreis Neuss in der Gemeinde Jüchen wird RWE Innogy zwei der REpower-Turbinen installieren. Der Windpark Jüchen entsteht auf einer Rekultivierungsfläche des RWE Power Tagebaus Garzweiler und soll nach Fertigstellung insgesamt über eine installierte Leistung von über 13 Megawatt (MW) verfügen. Damit können jedes Jahr mehr als 32 Millionen Kilowattstunden klimafreundlicher Strom erzeugt werden. Diese Menge reicht aus, um jährlich umgerechnet über 9.300 Haushalte zu versorgen. Den Bau und Betrieb von zwei der vier Windkraftanlagen wird der Kooperationspartner BMR Windenergie übernehmen, mit dem RWE Innogy den Windpark Jüchen seit 2009 entwickelt hat. Damit ist Jüchen nach dem Windpark Titz, der sich mit über 20 MW bereits im Bau befindet, das zweite Projekt im Rheinischen Revier, das in dieser Kooperation bis zur Baureife entwickelt wurde.

Im RWE Innogy Windpark Hörup in Schleswig Holstein kommt die dritte 3.4M104-Turbine zum Einsatz. Im Rahmen eines Repowering-Vorhabens werden die vier derzeit in Betrieb befindlichen Windenergieanlagen zurückgebaut und durch drei leistungsstärkere Neuanlagen ersetzt. Dies bedeutet, dass der aktuelle Windpark von vier auf drei Windkraftanlagen reduziert, seine installierte Leistung zugleich von zwei auf acht Megawatt gesteigert wird. Hiermit können jährlich ca. 17 Millionen Kilowattstunden Strom produziert und über 4.800 Haushalte klimafreundlich versorgt werden. Mit Hörup geht RWE Innogy sein zweites deutsches Repowering-Projekt an. Seit Ende 2011 ist der Windpark Süderdeich mit rund neun MW statt vormals vier MW in Betrieb.

Bei beiden Windparks liegen die notwendigen Baugenehmigungen vor, sodass die Bauarbeiten planmäßig im zweiten Quartal 2012 starten und die Windenergieanlagen bei planmäßigem Verlauf Ende des Jahres in Betrieb genommen werden können.

PM: RWE

Angaben zu den REpower 3.4M104 Windturbinen vom Hersteller REpower

Windenergieanlagen-Varianten für Stark- und Schwachwindstandorte

Die 3,4-Megawatt-Windenergieanlage wurde ursprünglich für windstärkere Onshore-Standorte (IEC IB bis IEC IIA) entwickelt. Mit einer Rotorfläche von 8.495 m2 und Nabenhöhen zwischen 78 und 100 Metern erzielt sie dort eine exzellente Wirtschaftlichkeit. Um mit der REpower 3.4M104 auch windschwächere Standorte optimal zu nutzen, bieten wir die Onshore-Windenergieanlage zusätzlich mit 128 Meter Nabenhöhe an. Damit wird es möglich, selbst schwieriges Gelände wie Wälder oder Hügel gewinnbringend zu erschließen.

Hybridturm vs. Stahlturm

Die dabei eingesetzten Hybridtürme bestehen aus vorgefertigten Stahl- und Stahlbetonelementen. Ihr Vorteil: Bei Transport und Installation können wir auf gängiges Equipment zurückgreifen. Das macht den Hybridturm ab einer Nabenhöhe von 100 Metern wirtschaftlicher als klassische Stahltürme – und unsere Windturbinen zu Vorreitern an neuen Onshore-Standorten.

Download Broschüre der Windanlagen

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