Chinas Windindustrie verlangsamt den Wachstumsprozess, Preise fallen

Windenergieanlage / Foto: HB
Windenergieanlage / Foto: HB

Das Wachstum der Windenergie-Industrie in China verlangsamt sich um 7 Prozent

Veröffentlichte Statistiken auf China.org.cn, zeigen, dass sich das Wachstum in der chinesischen Windenergie-Industrie verlangsamt hat.

Die daraus entstandene verstärkte Konkurrenzsituation hat dazu geführt, dass die Preise für die Turbineneinheiten gefallen sind.

Die Kapazität der in China installierten Windturbinen betrug im vergangenen Jahr 17,6 Gigawatt, wie der Verband der Industrie erneuerbarer Energien am 23. März erklärte.

Im Vergleich ist das zu den Zahlen von 2010 ein Rückgang um fast 7 Prozent. Die Gesamtleistung lag 2011 bei 62,3 Gigawatt, dabei waren mit 3,7 Gigawatt die meisten neuen Windkraftwerke in der Inneren Mongolei installiert worden.

Die Goldwind hält einen Marktanteil von 20,4 Prozent. Der Jahresbericht 2011 von Goldwind wies ein operatives Einkommen von 1,5 Milliarden Euro aus – was im Vergleich zum Vorjahr einem Rückgang um 27 Prozent entspricht. Die Dividendenauszahlung für die Aktionäre fiel um 73,5 % auf 71 Millionen Euro.

Das Wachstum der chinesischen Wind-Industrie hat sich verlangsamt und die daraus entstandene verstärkte Konkurrenzsituation hat dazu geführt, dass die Preise für die Turbineneinheiten gefallen sind. Obwohl der Verkauf von Turbinen und Turbinenteilen 96 % beziehungsweise 1,4 Milliarden Euro vom operativen Einkommen Goldwinds ausmacht, liegt die Gewinnmarche in diesem Bereich lediglich bei 15,5 %. Goldwind hatte gewöhnlich einen Profit von 61 % bei seinen Windprojekten.

„Unsere Leistungen auf den Märkten der USA und den wachsenden Märkten in den Schwellenländern sind besser als erwartet.“ so Ma Jinru, ein hochrangiger Manager bei Goldwind.

Der Globale Rat für Windenergie sieht für 2015 weltweit 449 Gigawatt Windstrom voraus. Das jährliche Wachstum der Windstromleistung soll dann bei 18 Prozent liegen. Asien, Nordamerika und Europa sollen die am schnellsten wachsenden Märkte sein.

Quelle: China.org.cn

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