juwi und Kaltemp bauen größte Solaranlage Chiles

11.000 Module © 14.03.2011 / juwi
11.000 Module © 14.03.2011 / juwi

Erste Kooperation zwischen juwi und chilenischem Ingenieurexperten Kaltemp / Dritte Solaranlage des deutschen Projektentwicklers juwi in Chile

Santiago de Chile / Wörrstadt, 22. März 2012. Die sonnenreiche Región de Coquimbo im Norden Chiles wird zum Stromproduzenten.

Auf einer ungenutzten Fläche in der Nähe der Stadt Vicuña realisieren der deutsche Spezialist für erneuerbare Energien juwi und die chilenische Ingenieurfirma Kaltemp gemeinsam die größte Solaranlage Chiles.

Das Sonnenkraftwerk besitzt eine Gesamtleistung von mehr als 1.200 Kilowatt und wird ab Mitte des Jahres sauberen Solarstrom produzieren.

Die Anlage mit einer Größe von knapp zwei Hektar besteht aus rund 5.000 polykristallinen Modulen. Sie liefert sauberen Strom für die Bewässerungsanlage einer Clementinen- und Avocadoplantage in unmittelbarere Nähe des Solarkraftwerks. Ab Mitte des Jahres wird Kaltemp Eigentümer der größten Solaranlage Chiles’. Damit setzen die chilenischen Ingenieurexperten neue Maßstäbe in dem südamerikanischen Land.

Für die juwi-Gruppe ist Chile ein wichtiger Markt. Seit Herbst 2010 ist die juwi Energías Renovables de Chile Limitada in der Hauptstadt Santiago vertreten. „Chile verfügt für die Nutzung der Solarenergie hervorragendes Potenzial“, sagt Diego Lobo-Guerrero Rodríguez, Projektkoordinator Lateinamerika für Solar. Nord-Chile gehört weltweit zu den Gebieten mit der höchsten Sonneneinstrahlung. „Neben der hohen Solarstrahlung liegen in Chile hervorragende Windverhältnisse vor. Chile ist darüber hinaus ein politisch sehr stabiles Land und sehr offen für die Erneuerbaren.“

Im Bereich Solar war die juwi-Gruppe als Projektentwickler an bereits zwei Forschungsprojekten in der Atacama-Wüste beteiligt. In der Küstenstadt Antofagasta und im Gebirgsstädtchen San Pedro de Atacama hat der Spezialist für erneuerbare Energien bereits 2010 zwei Solaranlagen mit einer Leistung von jeweils sechs Kilowatt installiert. Die Anlagen, die sowohl mit Dünnschicht- als auch mit polykristallinen Modulen bestückt sind, wurden in Kooperation mit dem Zentrum für Energieausbau der Universität Antofagasta errichtet.

PM: juwi

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