Bioenergie Burgenland bringt Sanierungsantrag ein

Das Unternehmen, hat Biomasseanlagen sowie insgesamt sieben Heizwerke betreiben.

Am 27. Jänner 2012 hatte das Unternehmen beim Landesgericht Eisenstadt ein Sanierungsverfahren beantragt. Dem Antrag wurde laut dem Österreichischen Verband Creditreform stattgegeben. Die Aktiva des Unternehmens werden mit rund 7,7 Mio. Euro beziffert. Die Passiva belaufen sich auf etwa 30 Mio. Euro.

Das gerichtliche Sanierungsverfahren wurde unvermeidlich, nachdem die finanzierenden Banken im letzten Jahr die zur Verfügung stehenden Kreditlinien massiv gesenkt und dem außergerichtlichen Sanierungsplan nicht zugestimmt hatten.

Der Sanierungsplan, der in den folgenden Wochen noch im Detail finalisiert wird, sieht eine Weiterführung des Unternehmens sowie einen Schuldenschnitt für die Kreditgeber und Holzlieferanten aus dem nahen Gesellschafterbereich vor. Die Gesellschaft wird ihren Gläubigern eine Quote von 20% anbieten.

Die Gesellschafter Begas (49%), Bauernenergie Holding (25,69%) und Esterházy (25,31%) haben der Geschäftsführung der Bioenergie Burgenland weiterhin die vollste Unterstützung zugesagt. Ein Sanierungsverwalter wird nunmehr den vorgelegten Sanierungsantrag prüfen und die weiteren Schritte einleiten.

Die erste Gläubigerversammlung findet am 19. März statt, teilte Creditreform mit.

Forderungen können über die Gläubigerschutzverbände angemeldet werden.

Rückfragehinweis:
Für die Bioenergie Burgenland:
Sandra Luger
sandra.luger@gaisberg.eu
0664/88446425

Quelle: Bioenergie

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