EWE-Anlagen produzieren stürmischer als gedacht – Erwartungen um 9,3% übertroffen

Offshore-Windpark alpha ventus vor der niedersächsischen Nordseeküste
Offshore-Windpark alpha ventus vor der niedersächsischen Nordseeküste/Foto alpha Ventus

 

Gutes Windjahr 2011: Unternehmen übertrifft Erwartungen um 9,3 Prozent / Starker Dezember sorgt für Rückenwind.

Oldenburg – Die Windsparte der EWE ENERGIE AG ist mit viel Rückenwind in das neue Jahr gestartet: Die Anlagen des Unternehmens brachten im Jahr 2011 insgesamt 9,3 Prozent mehr Windertrag ein, als vorher angenommen. Die Prognosen für die 53 Windkraftanlagen an Land sind dabei geringfügig, die für die Beteiligung an Deutschlands erstem Meereswindpark „alpha ventus“ deutlich übertroffen worden. „Wir sind mit dem Windjahr 2011 insgesamt sehr zufrieden und haben zum Abschluss besonders von den starken Dezemberwochen profitiert“, erläutert Vorstand Dr. Torsten Köhne. Insgesamt hätten die Windparks 511,5 Gigawattstunden „grüne“ Energie in das Netz eingespeist. „Insbesondere bei alpha ventus muss man nun schauen, ob dieses Jahr einfach nur ein herausragendes war, oder ob die Erwartungen der Branche generell übertroffen werden“, so Köhne. Bis jetzt knüpfe der Januar jedoch nahtlos weiter an die guten Ergebnisse an, so dass EWE ENERGIE zuversichtlich in das Windjahr 2012 gehe.

Positives Umfeld für Netzausbau
Der positive Windertrag bestärke EWE ENERGIE darin, auch weiter in den Ausbau der Windkraft in der Region zu investieren. „Für uns ist klar zu sehen, dass insbesondere die Winderzeugung auf See das Potential hat, künftig einen massiven Beitrag zur Stromversorgung in Deutschland zu leisten“, stellt Köhne fest. Dafür müsse die Politik jedoch stärker als bisher daran arbeiten, ein positives Umfeld für den notwendigen Netzausbau zu schaffen und bestehende Unsicherheiten beim Netzanschluss von Meereswindparks zu beseitigen. „Wer die Energiewende wirklich will, kann dies jetzt unter Beweis stellen, indem er  diejenigen Unternehmen unterstützt, die sich für die Energieversorgung der Zukunft auf den Weg gemacht haben“, fordert Köhne. Die begonnene Pionierarbeit auf See dürfe nicht durch mangelnden Pragmatismus der Politik gefährdet werden.

Windkraft-Engagement seit 1988
EWE ENERGIE verfügt onshore über Windkraftanlagen mit einer installierten Leistung von 97,5 Megawatt und offshore über 28,5 Megawatt. Seinen Ursprung hat das Windenergie-Engagement des Unternehmens bereits im Jahr 1988 mit der Inbetriebnahme der ersten Onshore-Windenergieanlage im ostfriesischen Manslagt. Damals lieferten die Rotorblätter 300 Kilowatt (KW) Leistung – ein Wert, der sich heute bis auf sechs Megawatt (MW) erhöht hat. Im Sommer 2013 soll mit dem Meereswindpark „Riffgat“ das zweite Offshore-Projekt von EWE ENERGIE den ersten Strom ins deutsche Netz einspeisen.

PM: EWE

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