ENERCON erzielt 2011 erneut rund 60 Prozent Marktanteil

ENERCON hat sich im vergangenen Jahr erneut als Marktführer in Deutschland behauptet. Mit einem Marktanteil von 59,5 Prozent gemessen an der neu installierten Leistung liegt der Auricher Windenergieanlagenhersteller 2011 zum wiederholten Male weit vor den Wettbewerbern. Auf Platz zwei folgt Vestas mit 21,0 Prozent vor REpower Systems (9,7 Prozent) und Nordex (3,9 Prozent). Diese Zahlen teilte jetzt das Deutsche Windenergie-Institut (DEWI) in Wilhelmshaven mit. Dabei ist zu berücksichtigen, dass in der Erhebung auch die Aufbauzahlen im Offshore-Geschäft enthalten sind, in dem ENERCON nicht tätig ist.

Insgesamt 895 neue Windenergieanlagen mit einer Gesamtleistung von 2.007 MW wurden laut DEWI 2011 in Deutschland errichtet (2010: 1.551 MW). ENERCON installierte davon allein 552 Anlagen mit einer Gesamtleistung von 1.189 MW. «Das ist ein sehr erfreuliches Ergebnis», kommentiert ENERCON Vertriebsleiter Stefan Lütkemeyer die neuen Aufbauzahlen. Es zahle sich aus, dass ENERCON schon immer auf den deutschen Markt als Kerngeschäft gesetzt hat. Ebenfalls sehr positiv sieht Lütkemeyer den deutlichen Zuwachs in Süddeutschland. So liegen die Bundesländer Rheinland-Pfalz und Bayern mit 258 MW und 164 MW neu installierter Leistung der DEWI-Erhebung zufolge inzwischen im Bundesländer-Ranking an dritter und fünfter Stelle. Auf Platz eins rangiert Niedersachsen (431 MW) gefolgt von Schleswig-Holstein (299 MW).

«Diese Entwicklung macht uns auch für das laufende Jahr zuversichtlich », sagt Lütkemeyer. So erwartet ENERCON für 2012 ein weiteres Wachstum der Windenergie im Binnenland. Insbesondere mit hohen Turmvarianten, wie sie der deutsche Marktführer anbietet, ließen sich in Süddeutschland Windenergieprojekte wirtschaftlich realisieren, so Lütkemeyer. Mit der ertragreichen 3 MW-Baureihe E-101 (99 und 135 m Nabenhöhe), von denen inzwischen auch in Bayern die ersten Anlagen errichtet wurden, ist ENERCON gut für diesen Trend gerüstet. Noch bessere Perspektiven verspricht sich Lütkemeyer durch eine weitere Turmvariante, die ENERCON ab 2013 für die E-101 anbietet: Dann wird ein Betonturm mit 149 m Nabenhöhe das E-101 Programm ergänzen.

PM: ENERCON

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