Studie: Offshore-Windparkbetreiber unterschätzen oft Ersatzteilversorgung

Lagekarte zum ersten deutschen Offshore-Windpark alpha ventus als Beispiel für genehmigte Windparks/Wikipedia
Lagekarte zum ersten deutschen Offshore-Windpark alpha ventus als Beispiel für genehmigte Windparks/Wikipedia

Ersatzteillogistik für Windkraftanlagen – Das Geschäft mit Windrädern auf hoher See boomt. Dabei unterschätzen viele Windparkbetreiber die Herausforderungen, die die Ersatzteilversorgung mit sich bringt. Das zeigt eine aktuelle Studie.

Der Energiewandel in Deutschland lenkt den Fokus auf den Aufbau neuer Offshore-Windkraftanlagen – in den Hintergrund rücken dabei die Herausforderungen im später zu erbringenden Service. Ein Fehler, der schon im Onshore-Bereich zu Verlusten der Kundenzufriedenheit bei den Windparkbetreibern geführt hat. Allein das Potenzial an benötigten Ersatzteilen wird laut der Barkawi Management Consultants GmbH & Co. KG in München bis 2030 auf insgesamt 1,15 Mrd. Euro geschätzt. Die Berater kommen auf diese Zahl, weil sie davon ausgehen, dass pro Jahr pro Anlage mit fünf Megawatt (MW) an Leistung im Schnitt 26.700 Euro für Ersatzteilkosten anfallen. Bis 2030 sind es bei geplanten 5.000 Anlagen also 1,15 Mrd. Euro.

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