Friedrich: fordert von der EU-Kommission Bekenntnis zur Europäische Energiewende & Absage an die Kernenergie

Peter Friedrich/http://de.wikipedia.org/wiki/Peter_Friedrich
Foto: Peter Friedrich/http://de.wikipedia.org/wiki/Peter_Friedrich

Europaminister Friedrich: fordert von der EU-Kommission Bekenntnis zur Europäische Energiewende und Absage an die Nutzung der Kernenergie

„Wir brauchen eine europäische Energiewende, die zentral auf Erneuerbare Energien und Energieeffizienz setzt und eine klare Absage an die Nutzung der Kernenergie erteilt“, sagte Friedrich.

„Die Kommission müsste eigentlich vorangehen und eine überzeugende Strategie für die EU-weite Förderung und Stärkung Erneuerbarer Energien zusammen mit den Mitgliedstaaten erarbeiten“, forderte der Minister, und sprach sich für einen dezentralen Ausbau der Erneuerbaren Energien aus: „Die Nutzung der Sonnenenergie in Baden-Württemberg ist eine Erfolgsgeschichte. Es geht dabei nicht nur darum, Energie am Ort des tatsächlichen Verbrauchs zu produzieren und damit auch die Anforderungen an den Leitungsausbau zu minimieren. Es geht auch darum, die mit der Entwicklung und dem Einsatz der Technologien verbundene Wertschöpfung und die Arbeitsplätze im Land zu halten.“

Dem EU-Energiekommissar Günther Oettinger wirft Friedrich vor, das Potenzial der Erneuerbaren Energien zu unterschätzen. Von Brüssel fordert er die Erarbeitung einer „überzeugende Strategie für die EU-weite Förderung und Stärkung Erneuerbarer Energien zusammen mit den Mitgliedsstaaten“.

„Wir brauchen eine europäische Energiewende, die zentral auf Erneuerbare Energien und Energieeffizienz setzt und eine klare Absage an die Nutzung der Kernenergie erteilt“, erklärte Baden-Württembergs Europaminister Peter Friedrich (SPD) bei der Veranstaltung „Aktuelle Herausforderungen für Europa und Baden-Württemberg – wohin steuert die Europäische Union?“ letzte Woche in Stuttgart im Beisein von EU-Energiekommissar Günther Oettinger.

Die Kommission unterschätze das große Potenzial der Erneuerbaren Energien, so Friedrich. Bei der Vorstellung ihres Energiefahrplans bis 2050 Mitte letzten Monats hätte die Kommission den Beitrag der Erneuerbaren Energien „klein geredet“. Sie gehe von einem maximalen Beitrag der Erneuerbaren Energien von nur 30 Prozent bis zum Jahre 2030 aus. „Die Kommission müsste eigentlich vorangehen und eine überzeugende Strategie für die EU-weite Förderung und Stärkung Erneuerbarer Energien zusammen mit den Mitgliedsstaaten erarbeiten.“

HB

Quelle: Staatsministerium Baden-Württemberg

Weitere Beiträge:



Diesen Artikel weiterempfehlen:






Schreibe einen Kommentar

Top