Die Vorbereitungen für den Bau des Offshore-Windpark Baltic II beginnen

Nach der Fertigstellung des ersten großen Offshore-Windparks „Baltic I“ vor der deutschen Ostseeküste im Mai 2011 gehen die Vorbereitungen für ein zweites Offshore-Projekt nun in die heiße Phase. Donnerstag trafen sich Firmenvertreter, Betreiber und Planer des vor Rügen geplanten Windparks „Baltic II“. Er soll voraussichtlich ab Sommer dieses Jahres 32 Kilometer nördlich von Rügen errichtet werden.

„Baltic II“ wird aus 80 Winkraftanlagen jede mit einer Leistung von 3,6 Megawatt bestehen.  Ersten Fundamente sollen noch in diesem Jahr gelegt werden. Als Basishafen für den Bau dient der Fährhafen Sassnitz in Mukran.

EnBW betreibt in Barhöft, wo das Treffen stattfand, einen Servicehafen mit Leitstation für den Windpark „Baltic I“. An der Errichtung der insgesamt 21 Windkraftanlagen waren 30 Unternehmen und Dienstleister aus Mecklenburg-Vorpommern beteiligt.

Mit Baltic II steuert EnBW ein deutlich größeres Projekt an als mit dem ersten Offshore-Windpark in der Ostsee: EnBW Baltic II hat knapp ein Drittel größere Windräder, ist viermal so groß wie EnBW Baltic 1 – und erzeugt sechsmal so viel Strom. Das stellt in jeder Hinsicht hohe Anforderungen an Planung und Logistik.

Die Meerestiefe variiert zwischen 23 und 44 m. Je nach Wassertiefe werden die Windenergieanlagen entweder auf Stahlpfählen, sogenannten Monopiles (bis etwa 35 Meter) oder Stahlfachwerkstrukturen, so genannten Jackets (ab rund 35 Meter), montiert.

Mit einem jährlichen Ertrag von rund 1,2 Milliarden kWh kann EnBW Windpark Baltic II rund 340.000 Haushalte im Jahr versorgen. Damit können 900.000 Tonnen CO2 eingespart werden.
HB

Quelle: EnBW

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