WEB Windenergie AG schafft neuen Produktionsrekord

Internationale Standortverteilung ermöglichte fast 100 % der Planerträge.

Das Kalenderjahr 2011 wird als unterdurchschnittliches Windjahr in Österreichs Statistiken festgehalten werden, besonders die östliche Region des Landes war davon betroffen. Doch ihre internationale Ausrichtung ermöglichte es der W.E.B, in diesem meteorologisch schwierigen Jahr die geplanten Stromerlöse zu 98 % zu erreichen.

Zusätzlich konnte mit einer Gesamtproduktion von 474.387 Megawattstunden (MWh) ein neuer Jahresproduktionsrekord erzielt werden (2010: 444.367 MWh). Das erfreuliche Ergebnis resultiert neben der internationalen Streuung der W.E.B-Standorte auch aus den zusätzlichen Kraftwerkskapazitäten sowie aus der hervorragenden Verfügbarkeit der Anlagen.
Standortverteilung als strategischer Vorteil der W.E.B

W.E.B-grafik-produktion/ Artikelbild

In Österreich fielen die Erträge in der Branche aufgrund des schwachen Windjahres insgesamt unterdurchschnittlich aus. Die W.E.B konnte besonders die guten Windbedingungen in Norddeutschland nutzen. Wie sich damit erneut gezeigt hat, ist die W.E.B sehr gut gerüstet, um auch schwierige Jahre auf Planniveau zu bringen.

Herausfordernde Wetterbedingungen im Lauf des Jahres
Klimatisch gesehen glich das vergangene Jahr nämlich einer „Achterbahnfahrt“: Wenig Wind in Monaten mit geplanten Produktionsspitzen, dafür Produktionsrekorde in Monaten, die im „Normaljahr“ eher im unteren Mittelfeld angesiedelt sind.

Das Jahr 2011 war ein Extremjahr und für den Betrieb von Windkraftanlagen durchaus herausfordernd. Es war geprägt von ungewöhnlich vielen Hochdruckwetterlagen, die sich besonders im ersten Quartal durch Trockenheit und geringe Windgeschwindigkeiten negativ auf die Produktion auswirkten.

Der warme Frühling mit dem zweitwärmsten April seit Beginn der Aufzeichnungen brachte durchwegs gute Erträge, die vom sehr wechselhaften, nassen Juli noch übertroffen wurden.

Spätsommer und Herbst brachten überdurchschnittliche Temperaturen und planmäßige Erträge. Der trockenste November seit Beginn der Wetteraufzeichnungen sowie eine äußerst ungewöhnliche Hochdruckwetterlage, brachten massive Stillstände durch Windstille und Eisansatz.

Im Dezember, der von stürmischem Westwind geprägt war, konnten besonders in Deutschland und Frankreich die fehlenden MWh ausgeglichen werden. Hier wurden teilweise neue Produktionsrekorde aufgestellt, sodass dieser Monat das zweithöchste Produktionsergebnis seit Bestehen der W.E.B erreichte.

Ermöglicht wurde das stabile Ergebnis durch hohe Verfügbarkeiten der Anlagen, die aus einem technisch nahezu optimalen Betrieb resultieren. Nur durch Vereisungen in den windschwachen Nebelphasen im Februar, November und Anfang Dezember wurde die Gesamtverfügbarkeit etwas gemindert.

Überblick über die Technologien

Windenergie
Insgesamt erreichten die Windkraftanlagen der W.E.B das Planergebnis fast vollständig, dies unterstreicht angesichts der schwierigen Wetterverhältnisse die optimierte Betriebsführung und den sehr hohen Leistungsgrad der W.E.B-Anlagen.

Sonnenenergie
Der Schwerpunkt der Arbeit lag in der Inbetriebnahme der größten W.E.B-Solaranlage in Montenero II. Der Park übertraf im sonnigen Dezember das geplante Ergebnis um 72 %.

Wasserkraft
Mit einem stabilen Kraftwerksbetrieb in Eberbach und Imst, wurde das verfügbare Wasser bestmöglich in Kilowattstunden umgewandelt. Aufgrund der extremen Trockenheit kam es allerdings zu einem permanenten Wassermangel, der die Produktion deutlich schwächte.
Optimistischer Ausblick

Erfreulich ist auch der Ausblick ins Jahr 2012, dabei stimmt nicht nur der stürmische Auftakt mit dem ertragreichen Orkantief Andrea optimistisch.
Die geplante Inbetriebnahme weiterer Kraftwerke der W.E.B und die Produktion der Beteiligungen, lassen die Prognose zu, dass die W.E.B bereits 2012 signifikant mehr als 500.000 MWh Energie auf ökologisch einwandfreier Basis produzieren wird, dies entspricht in etwa dem Strombedarf von über 170.000 Haushalten.

Quelle: WEB Windenergie AG

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