Bundesregierung veröffentlicht Zahlen für Versorgung bei atomarem Unfall in Deutschland

Medienmitteilung SES vom 14. März 2011 - Tschernobyl-Harrisburg-Fukushima/http://www.energiestiftung.ch

120 Betten für alle verstrahlte Personen in Deutschland!

Diese Art von Vorsorge wird also nicht für Unfälle wie in Harrisburg, Fukushima oder Tschernobyl gedacht sein, da gibt es überhaupt keine Vorbereitung in Deutschland.

In deutschen Strahlenschutzzentren werden derzeit 120 Betten für verstrahlte Personen bereit gehalten. Zudem lägen rund eine Mio. Kaliumjodtabletten bereit.

Diese Zahl nennt die Bundesregierung in ihrer Antwort auf eine Kleine Anfrage der Fraktion Die Linke, in der diese nach den klinischen und logistischen Kapazitäten im Falle eines atomaren Unfalls in Deutschland gefragt hatte.

Wie es in einer Mitteilung des Bundestages heißt, verweist die Bundesregierung darauf, dass für Katastrophen die Ländern zuständig sind und hier liegen der Bundesregierung keine weiteren Informationen vor.

Über die Zahl speziell ausgebildeter Ärzte für den Katastrophenfall konnte die Bundesregierung hingegen keine einzige Auskunft geben.

Wir sind also bestens gerüstet, wenn wir bei der Katstrophe eines der 120 Betten erwischen. Der Rest kann dann ja mal sehen wo er bleibt.

Alles in Allem kann man Japan oder Russland aus deutschen Regierungskreisen keine Vorwürfe bei der Bewältigung ihrer Katastrophen machen, die sind viel besser als sie hier sein könnten.

Staaten hantieren mit Gefahren herum für die niemand verantwortlich ist.

Alle in Deutschland betriebenen Atomreaktoren sind Bundesforschungseinrichtungen mit komerziellen Nutznießern.

 

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