Freiheit statt Kapitalismus? die LINKE schwafelt von Freiheit

Zur Presseerklärung von Sahra Wagenknecht

Bevor Sie die Presseerklärungen von Frau Wagenknecht lesen, möchte ich hier erst einmal grundsätzliches anmerken, an dem alle Parteien, auch die Nachfolgeorganisation der SED, heute DIE LINKE immer geflissentlich vorbeigehen.

Alle Parteien sind durchwoben von Interessengemeinschaften, von Lenkern und Besserwissern, die mal in dieser Partei und dann in der nächsten auftauchen. Wenn sich jemand aus der Politik verabschiedet, wie z.B. Oskar Lafontaine, eine neue Familie gründet, sich um sein junges Kind kümmern möchte, dieses aber sofort beiseite schmeißt weil ihn ein solches Leben nicht ausfüllt, so mag doch der einfache Steuerzahler diesem Menschen nichts mehr glauben, als nur eins: Hauptsache Oskar kann sich in der Sonne eines hofierten Besserwissers selbst in den Medien beäugen. Was nutzt dem Volk ein noch so blitzgescheiter Denker, wenn er mit dem Wind die Richtung ändert.

Die Partei der Linken ist nicht in der Lage sich von der DDR-Vergangenheit loszusagen, nimmt billigend STASI, Unterdrückung, Bespitzelung untereinander in Kauf und beerbt die SED nicht nur finanziell. Was wird bei all den schönen Reden geschehen wenn diese Partei einmal an die Macht kommt? Ganz sicher werden auch sie alles dafür tun diese Macht zu sichern, zu erhalten.

Die Ideen von Marx und Engels, die beide keine Arbeiter waren, sondern Unternehmer haben sich in der Wirklichkeit längst überlebt, sehe DDR, ein Staat voller Lügen und Denunzianten, bis zum letzten Tag: Niemand will hier eine Mauer bauen.

Die Sowjetunion hat mehr eigene Menschen umgebracht als jedes andere Land, Menschenwürde war ein unbekannter Begriff, dafür gab es den Gulag.
Das China von Mao Zedong hat so viel mit Freiheit zu tun gehabt wie eine Ameise ohne Königin sein kann.

Diese Ideen haben nichts mit Freiheit zu tun, sie unterdrücken die Einzigartigkeit einer jeden lebenden Kreatur, versuchen alles zu überwachen und zerstören ohne auch nur den geringsten Skrupel alles was nicht mitmacht, körperlich oder seelisch, es ist den Herrschenden dann vollkommen gleich. Noch schlimmer aber ist das Misstrauen, die Saat, die sie in die Herzen „ihrer Untertanen“ pflanzen, einer verrät den anderen, nimandem kannst Du mehr trauen.

Sie haben in der DDR Buchenwald nahtlos weitergeführt, davon wollen die Erben Ulbrichts und Honeckers heute am liebsten nicht mehr reden.
Doch, was wird kommen wenn diese Partei wieder an die Macht kommt, wird sie zu ihren Ursprüngen zurückgehen? Gleichgültig was auch irgendwer von ihnen sagt, die Taten sind immer andere als ihre Worte, nicht wahr Herr Oskar Lafontaine. Nenn mir Deine Freunde und ich sage Dir wer Du bist!

So weit zu Frau Wagenknecht, ihre Pressemitteilung folgt gleich.

Jetzt noch eine Frage zuvor, die nie öffentlich gestellt wird, warum auch immer.

Deutschland ist ein wirtschaftlich sehr starkes Land, Außenhandelsüberschuss mit einer Einwohnerzahl von 80 Millionen Menschen, wie es pro Kopf kein zweites Land auf der Welt je erreicht hat. Es war allein (zu DM-Zeiten) immer stark genug USA, Japan usw. zu stützen.

WIE KANN ES SEIN, DASS DIESES LAND VERSCHULDET IST?

Hier stimmt doch etwas nicht. Außenhandelsüberschuss bedeutet, die Deutschen arbeiten für andere mit und gleichzeitig Schulden, sie haben als Volk nicht nur überhaupt nichts davon, sondern sie zahlen auch noch drauf, in einer ewigen und gewollten, nie angesprochenen Schuldenfalle, gestrickt aus Banken, Großkapitalisten, Parteien, deren Mitglieder uns alle belügen, ihr Fähnchen für jeden Staat flattern lassen, Hauptsache das Fettauge schwimmt oben.
Ob SED-Führungselite und nun Linker Politiker, ob NSDAP Mitglied, Stasi, Gestapo, Geheimdienst, sie haben immer nur das Schlimmste verhindern wollen und sich für uns geopfert, sie sind unsere Gläubiger.

In Wahrheit brauchen wir all diese Leute, Banken, Parteien, Institutionen nicht, die sollen endlich für sich selber sorgen.

Ein einziges Land mit 1.4 Milliarden Einwohnern gibt es auf der Erde, was mit unserem Export mithalten kann, dort brummt es richtig, Metropolen brechen wie Pilze aus der Erde, sie haben Geld für internationale Investitionen, haben den von uns entwickelten Transrapid am laufen. Die Menschen, welche dort arbeiten, können davon leben. Chinas Handelsmacht wird beschrieben als die stärkste zur Zeit auf der Welt, das stimmt aber nicht, deren Massenprodukte sind zu einem großen Teil leicht und beliebig ersetzbar. Deutschland hat so enorme Einnahmen, dass es schon von der EU dafür gerügt wird und trotzdem ist hier jedes 3. Kind von Hartz IV abhängig.

Diesen Betrug müssen wir beenden, sonst beendet er das Leben unserer Nachkommen und wir dürfen das keinen Politikern überlassen, am besten die verlassen unser Land alle auf einmal.

Der große friedliche Revolutionär im Ostblock war Lech Wałęsa, ein Elektriker, der allen gezeigt hat was die Unterschicht leistet. Leider ging er in die Politik.
Der große Befreier Indiens, Gandhi, ging nicht in die Politik, weil dann alles anders wird, die Macht frisst die eigene Seele auf und die Verbindung zur Wahrheit reißt ab.
HB

Jetzt aber wirklich die große Linke Rednerin:

Cover: Freiheit statt Kapitalismus/Pressebild Sahra Wagenknecht

Pressemitteilung von Sahra Wagenknecht vom 05.01.2012 – Die EU und der Internationale Währungsfonds treiben Griechenland in den Bankrott.

Statt von der verarmten griechischen Bevölkerung weitere Opfer zu fordern, müssen die privaten Gläubiger und reichen Vermögensbesitzer zur Kasse gebeten werden“ kommentiert Sahra Wagenknecht die Warnung des griechischen Regierungschef Lucas Papademos vor einem baldigen Staatsbankrott seines Landes. Die Stellvertretende Vorsitzende der Partei DIE LINKE weiter:

„Schon jetzt lebt jeder fünfte Bürger in Griechenland unter der Armutsgrenze, mehr als ein Viertel dieser Armen hat nicht mehr genug zu essen. Es ist unmenschlich und ökonomisch unsinnig, von den griechischen Gewerkschaften weitere Lohnsenkungen zu erpressen. Griechenland braucht keine weiteren Kürzungsdiktate, sondern einen Schuldenerlass und Investitionshilfen, wenn es wieder auf die Beine kommen soll.“

Pressemitteilung von Sahra Wagenknecht vom 04.01.2012 – Ohne kräftige Lohnerhöhungen stürzt die Wirtschaft 2012 ab

„Der Chef des DIW hat völlig Recht, wenn er kräftige Lohnerhöhungen fordert. Die deutsche Binnenwirtschaft muss gestärkt und die Eurokrise überwunden werden, sonst stürzt die Wirtschaft in diesem Jahr ab“, kommentiert Sahra Wagenknecht die aktuelle Konjunkturprognose des Deutschen Instituts für Wirtschaftsforschung (DIW) sowie die jüngsten Äußerungen von DIW-Chef Gert Wagner. Die Erste Stellvertretende Vorsitzende der Fraktion DIE LINKE weiter:

„Die Prognose des DIW, nach der die deutsche Wirtschaft in diesem Jahr um 0,6 Prozent wachsen wird, basiert auf der optimistischen Annahme, dass die Politik die Eurokrise bald in den Griff bekommt. Doch dafür gibt es keinerlei Anzeichen. Im Gegenteil: Das deutsche Lohn- und Sozialdumping ist ein Sprengsatz für die EU, der irgendwann hochgehen wird. Wann sehen die anderen Parteien endlich ein, dass die Agenda 2010 zurückgenommen werden muss, wenn Europa eine Zukunft haben soll? Die Drangsalierung von Hartz IV Empfängern muss beendet, das Arbeitslosengeld II muss deutlich angehoben und ein gesetzlicher Mindestlohn in Höhe von mindestens zehn Euro pro Stunde eingeführt werden. Nur so kann der deutsche Niedriglohnsektor ausgetrocknet und die extreme Exportabhängigkeit der deutschen Wirtschaft verringert werden.

Zur Überwindung der Schuldenkrise müssen aber nicht nur die deutschen Exportüberschüsse abgebaut werden, die unsere europäischen Nachbarn unter so großen Druck setzen. Die Kreditversorgung der Staaten muss von den Finanzmärkten unabhängig gemacht, der gesamte Finanzsektor in öffentliche Hand überführt und strikt reguliert werden. Die Staatsschulden der Euroländer müssen durch einen Schuldenschnitt und eine europaweite Vermögensabgabe für Millionäre auf ein tragbares Niveau gesenkt werden. Statt die Wirtschaft der Krisenländer durch weitere Kürzungsprogramme zu ruinieren, sollte zudem ein europaweites Investitionsprogramm auf den Weg gebracht werden, das den ökologischen Umbau der Gesellschaft vorantreibt und gute Arbeitsplätze schafft.“

PM: http://www.sahra-wagenknecht.de/

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