Brennstäbe in Gundremmingen defekt – Stromtrassen zu schwach – Stromengpass in Süddeutschland

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Am 15.12.2011 berichtete das österreichische Wirtschafts-Blatt von der ersten Stromhilfe nach Deutschland.

Demnach haben österreichische Stromversorger mit der Bundesnetzagentur eine Vereinbarung getroffen Stromreserven für einen Engpass in Deutschland bereit zu halten.

Laut diesem Bericht handelt es sich um die Größenordnung von annähernd einem TeraWatt, welches zusammen von den Energieversorgern EVN und Verbund geliefert werden kann.

Etwa 300 MegaWatt seien bis zum 15.12.2011 am 8. und am 9. Dezember geliefert worden.

Das Online Portal von „Die Welt“ berichtete in diesem Zusammenhang von der Zuschaltung eines alten Ölkraftwerks bei Graz ans Stromnetz, als Vorsichtsmaßnahme, den hohen Stromverbrauch in Süddeutschland abzusichern.

Der an den beiden Tagen produzierte Strom durch Windräder in Norddeutschland von immerhin 20.000 MegaWatt konnte laut dem Netzbetreiber Tennet wegen fehlender Stromtrassen nicht in nach Süddeutschland transportiert werden.

Der Spiegel berichtet von dem Grund der Stromknappheit. Das Atomkraftwerk Gundremmingen musste demnach wegen defekter Brennstäbe im Block C zumindest zeitweise vom Stromnetz genommen werden.

Quellen: Wirtschafts Blatt, Die Welt, Spiegel

HB

Lesen Sie hierzu auch unseren Artikel vom 6. Januar 2012 – Nutzung eines Kaltreserve-Kraftwerkes aus Österreich – Versorgungssicherheit war nicht gefährdet

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