Volksentscheid zu Stuttgart 21, Wahlergebnis steht schon vorher fest

In Kürze schließen in Baden-Württemberg die Wahllokale. Theoretisch sollte dann klar sein, ob der umstrittene Untergrundbahnhof in der Landeshauptstadt Stuttgart gebaut wird. Der grüne Trick: Wer gegen S21 ist, muss mit „Ja“ stimmen. Wer dafür ist, mit „Nein“. 7,6 Millionen Wahlberechtigte in Baden-Württemberger sind zur Abstimmung aufgerufen. Der nächste Haken ist: Das Abstimmungsquorum liegt bei einem Drittel der Wahlberechtigten, also ganz anders als bei „normalen Wahlen“, oder bei Volksentscheiden in anderen Bundesländern. 2,5 Millionen Menschen müssten für den Ausstieg aus Stuttgart21 stimmen. So viele haben wahrscheinlich noch nicht einmal an der Wahl teilgenommen. Aus dieser Sicht darf hier nicht von einer Wahl und noch viel

China-USA, das Ringen auf dem Erneuerbaren Weltenergiemarkt nimmt zu

Grafik Windpark: HB

China kündigt Untersuchung des US-Umweltschutzprogramms an. Die USA fördern und subventionieren erneuerbare Energieträger, schließen aber eventuell chinesische Hersteller vom Markt aus. China wird eine Untersuchung gegen die US-Regierung wegen der Unterstützung und der Subventionen der amerikanischen Hersteller grüner Produkte eröffnen, wie das Handelsministerium (MOC) am Freitag ankündigte. Die sechs Programme zur Förderung der erneuerbaren Energien aus Wind, Sonne und Wasserkraft in den Staaten Washington, Massachusetts, Ohio, New Jersey und Kalifornien werden Gegenstand der Untersuchung sein, so das MOC auf seiner Website. Die Untersuchung erfolgt auf Bitte chinesischer Industrieverbände wie der Chinesischen Handelskammer für Importe und Exporte von Maschinen und Elektroprodukten und der Kammer

CO2-Label für Pkw: Fehlender Nutzen für Verbraucher und Umwelt

Berlin - Am 1. Dezember 2011 tritt die neue Energieverbrauchskennzeichnungs­verordnung für Pkw, kurz das CO2-Label, in Kraft. Verbraucher sollen dann mit Hilfe eines farbigen Labels, analog zu Kühlschränken und Waschmaschinen, leicht erkennen können, wie effizient ein Auto ist, wie viel Sprit es verbraucht und wie hoch der CO2-Ausstoß ist. Der ökologische Verkehrsclub VCD kritisiert, dass Verbraucher mit dem neue Pkw-Label getäuscht werden. Sie erhalten keine echte Hilfestellung bei der Kaufentscheidung. Von erhöhter Transparenz und mehr Wettbewerb zugunsten der Umwelt, kann nicht die Rede sein. Gerd Lottsiepen, verkehrspolitischer Sprecher des VCD: „Das neue Pkw-Label verspricht zwar auf den ersten Blick Anschaulichkeit. Aber es

Schutzbeschichtung erhöhen Lebensdauer und Effizienz von Solaranlagen

Inline-AD-Plasma-Schutzbeschichtungen erhöhen Lebensdauer und Effizienz von Solaranlagen. Die mit dem »German High Tech Champions Award 2011« (GHTC Award) auf dem Gebiet Solar/Photovoltaik für ihre FuE-Arbeiten mit Solarzellen und Solarmodulen in Boston, USA, ausgezeichneten Forscher Dr. Uwe Lommatzsch und Dr. Jörg Ihde des Fraunhofer-Instituts für Fertigungstechnik und Angewandte Materialforschung IFAM, Bremen, entwickeln funktionelle Atmosphärendruck- (AD-) Plasma-Beschichtungen, die Materialien sowie Bauteile aller Art vor Umwelteinflüssen effizient und wirtschaftlich schützen. Die funktionellen AD-Plasma-Beschichtungen verleihen Materialien und Bauteilen widerstandsfähige und alterungsbeständigere Oberflächen, die nicht nur den Wartungsaufwand reduzieren, sondern auch ihre Funktionssicherheit und Lebensdauer verlängern. Die mit dem GHTC Award prämierte spezielle AD-Plasma-Schutzbeschichtung aus dem Fraunhofer IFAM

Ozeane bergen einen Schatz an wertvollen Rohstoffen – Bergbau in der Tiefsee

Liegt die Zukunft des Bergbaus in der Tiefsee? Vortrag am 30.11.2011 in Kiel. Öffentlicher Abendvortrag des Geologen Professor Mark Hannington von der University of Ottawa, Canada. Kiel. Die Weltbevölkerung wächst rapide und damit der Bedarf an Rohstoffen. Kann untermeerischer Bergbau dieses Problem langfristig lösen? Mit dieser Frage setzt sich der Geologe Prof. Dr. Mark Hannington von der University of Ottawa in einem öffentlichen Vortrag am 30.11.2011 in der Kieler Kunsthalle auseinander. Professor Hannington ist derzeit Gast am Leibniz-Institut für Meereswissenschaften (IFM-GEOMAR). Unterstützt wird sein Aufenthalt von der Prof. Dr. Werner Petersen-Stiftung. Die Ozeane bergen einen Schatz an wertvollen Rohstoffen. Während Öl und Gas

Trianel Netzwerk e-Mobilität bietet CarSharing und Leasing für Elektro-Fahrzeuge an

Aachen. Das Trianel Netzwerk e-Mobilität verfügt ab sofort über ein Konzept für e-CarSharing und ein Leasingangebot für Elektrofahrzeuge. „Angesichts der Tatsache, dass gerade bei jüngeren Menschen das Auto als Statussymbol an Wert verloren hat, sie aber dennoch umweltschonend mobil bleiben möchten, haben wir uns für diesen zukunftsweisenden Weg entschieden. Mit diesen Angeboten machen wir e-Mobilität auf vier Rädern attraktiv und erschwinglich“, erläutert Manuel Woste, Projektleiter e-Mobilität bei der Trianel GmbH. Seit rund zwei Jahren gibt es das Netzwerk e-Mobilität der Trianel. „Mit diesen Angeboten ist es uns und den Netzwerkmitgliedern möglich, sowohl das Leasing- als auch das CarSharing-Angebot oder eine Kombination

BDE kritisiert Versuch des Bundesrates, die gewerbliche Sammlung weiter einzuschränken

Kurth: „Rückschritt für den Recyclingstandort Deutschland“ Der BDE Bundesverband der Deutschen Entsorgungs-, Wasser- und Rohstoffwirtschaft e. V. hat mit Kritik auf die Entscheidung des Bundesrates reagiert, über den Vermittlungsausschuss eine nochmalige Einschränkung der gewerblichen Sammlung im neuen Kreislaufwirtschaftsgesetz durchzusetzen. BDE-Präsident Peter Kurth sagte: „Das Gesetz bleibt schon in der bisherigen Fassung weit hinter den Möglichkeiten und Erwartungen zurück, da es keine vernünftigen Zielvorgaben bei den Recyclingquoten enthält und die Müllverbrennung dem Recycling quasi gleichgestellt wird. Geradezu unverständlich ist jedoch, dass der Bundesrat die gewerbliche Sammlung werthaltiger Abfälle noch weiter einschränken will.“ Der bisherige Gesetzentwurf impliziere bereits, so Kurth, die Schaffung eines neuen

Kohlekraftwerk Brunsbüttel: Keine weiteren Genehmigungen für Totgeburt

Nachdem Tübingens OB Boris Palmer das faktische Aus für das Mammut-Projekt verkündet hat, fordert die Deutsche Umwelthilfe die bevorstehende wasserrechtliche Erlaubnis nicht zu erteilen – DUH-Bundesgeschäftsführer Rainer Baake: „weitere Genehmigungen sinn- und nutzlos“. Berlin -  Weitere Genehmigungsschritte für das vom Tübinger Stadtwerkebündnis Südweststrom (SWS) seit Jahren in Brunsbüttel geplante Steinkohlekraftwerk kämen dem Versuch gleich, eine Totgeburt zum Leben zu erwecken. Das erklärte die Deutsche Umwelthilfe e. V. (DUH), nachdem am Dienstag Tübingens Oberbürgermeister Boris Palmer (Grüne) am Rande eines Kongresses das faktische Aus für das vor allem wegen seiner Klimaschädlichkeit umstrittene Großprojekt verkündet hatte. In einem Schreiben an den Landrat des

UN-Klimaverhandlungen – einzelne Länder mit Klimazielen soll Erneuerbare Energien forcieren

Munich Re, eine der weltgrößten Rückversicherungen, fordert neue Initiativen für den Klimaschutz, denn allein die Extremwetterereignisse haben sich seit 1980 schon fast verdreifacht! Munich Re fordert neue Initiativen für den Klimaschutz. Um den Kampf gegen die Erderwärmung trotz der festgefahrenen UN-Klimaverhandlungen voranzubringen, sollte eine Kerngruppe von Ländern, die sich bereits Klimaziele gesetzt haben, vorangehen und alle Anstrengungen auf die Förderung der erneuerbaren Energien richten. „Der Umbau der Energieversorgung von den fossilen zu erneuerbaren Trägern ist die zentrale Aufgabe dieses Jahrhunderts. Damit verbunden sind erhebliche ökonomische Chancen“, sagt Torsten Jeworrek, der für Rückversicherung zuständige Vorstand bei Munich Re. Die Chancen für einen Erfolg

6th International Renewable Energy Storage Conference and Exhibition

IRES 2011 - Veranstalter ist Eurosolar e.V. - in Berlin/Berliner Congress Center - vom 28.11. bis zum 30.11.2011. Energiespeichertechnologien für die Bereiche Strom, Wärme und Mobilität, Szenarien und Abschätzungen für den Bedarf an Speicherkapazität in allen Anwendungsbereichen und Strategien für Energiesysteme mit einem hohen Anteil regenerativer Energien und rein regenerative Energiesysteme, Übersichtsvorträge zu den verschiedenen Technologiebereichen, Stationäre Speichersysteme sowie Vehicle-to-Grid-Lösungen und deren Verknüpfung mit dem Stromnetz, Offgrid- und Microgrid-Systeme, Hybrid-/Verbundsysteme Erneuerbarer Energien und Smart Grid-Konzepte, Hochtemperaturspeicher für Concentrating Solar Power (CSP), Wärmespeicher für den Gebäudebereich und industrielle Anwendungen, Eigenverbrauch von Solarstrom, Markteinführungsstrategien und die damit verbundenen Geschäfts- und Kostenmodelle für den

Veranstaltung Elektromobilität

Seminar - Elektromobilität - Praxiswissen, vom 28.11.2011-30.11.2011, in Ulm, beim Weiterbildungszentrum Brennstoffzelle Ulm e.V. (WBZU) Die Automobilindustrie steht vor einem radikalen Umbruch: Mit Nachdruck entwickeln Hersteller weltweit Batterie- und Brennstoffzellen- Elektrofahrzeuge, welche den ölbasierten Verbrennungsmotor ablösen sollen. Die Bundesregierung unterstützt die Entwicklung des Elektroautos mit milliardenschweren Programmen – Deutschland soll zum Leitmarkt für Elektrofahrzeuge werden und bis 2020 sollen über eine Million Elektrofahrzeuge auf den deutschen Straßen unterwegs sein. Die ersten Autohersteller wollen bereits Ende diesen Jahres ihre Fahrzeuge anbieten. Themenstellung: Wie sind diese Ziele von Industrie und Regierung zu beurteilen? Was ist wirklich dran an der „E-Mobility“? Wie weit sind

Weltklimagipfel beginnt morgen im südafrikanischen Durban

Die UN-Klimakonferenz findet vom 28. November bis zum 9. Dezember 2011 in Durban (Südafrika) statt. Es ist die 17. Vertragsstaatenkonferenz der Klimarahmenkonvention (COP 17) und die 7. Vertragsstaatenkonferenz des Kyoto-Protokolls (CMP 7). Zur Vorbereitung auf die internationale Konferenz der Vereinten Nationen finden dieses Jahr verschiedene Verhandlungsrunden auf der Beamtenebene statt. Den Auftakt machte Anfang April 2011 eine erste Konferenz in Bangkok, Thailand. Dort wurde begonnen, die Arbeitsaufträge aus Cancún umzusetzen. Außerdem wird an der Frage gearbeitet, welche Form ein künftiges Klimaschutzübereinkommen haben soll. Das Ziel der Bundesregierung und der Europäischen Union für den weiteren internationalen Klimaschutzprozess ist der Abschluss eines umfassenden

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