Auf dem Weg zur intelligenten Biogasanlage

Neues Prozessleitsystem erstmals auf der Agritechnica 2011 vorgestellt Föhren - Die ÖKOBIT GmbH setzt bei der Prozessüberwachung und -steuerung von Biogasanlagen ab sofort auf ein Prozessleitsystem (PLS) aus eigener Entwicklung. ÖKOBIT PLS unterstützt Biogasanlagenbetreiber bei der Optimierung des Wirkungsgrades für ihre Anlage und senkt gezielt den Eigenenergieverbrauch. Das Unternehmen zeigt sein neues System erstmals auf der AGRITECHNICA 2011 in Hannover in Halle 21 an Stand J 06. ÖKOBIT PLS verbindet die multifunktionale ÖKOBIT AUTOMATISIERUNG mit der Prozessüberwachung ÖKOBIT SMARTCONTROL und der Bedieneroberfläche ÖKOBIT INTERFACE zu einem optimal abgestimmten System. Das integrierte Lastmanagement sorgt durch eine aktive Taktung dafür, dass möglichst wenige Verbraucher

Einweihung moderner Mikrowindturbine für Gästehaus auf Helgoland

11. November 2011 - Heute wird eine neue Windkraftanlage für das Gästehaus der Biologischen Anstalt Helgoland eingeweiht. Die Mikrowindturbine namens quietrevolution qr5 soll zukünftig den Strombedarf für das so genannte Mielck-Haus im Helgoländer Unterland mit decken. Die vertikalen Rotorblätter arbeiten besonders leise und stellen sicher, dass auch bei turbulenten Winden Strom erzeugt wird. Die Anschaffung der Anlage hat etwa 35.000 Euro gekostet und die Turbine konnte innerhalb weniger Tage errichtet werden. Bei der feierlichen Einweihung der Mikrowindturbine am Nachmittag des 11. November 2011 weht es mit fünf bis sechs Windstärken aus Südosten. Für die etwa 50 Gäste der Veranstaltung auf Helgoland nichts

IBM – Erste Solaranlage für Hochspannungs-Rechenzentren

IBM setzt erste Solaranlage ein, die für den Betrieb von Hochspannungs-Rechenzentren und kommerzielle Nutzung entwickelt wurde. Pilotprojekt in Bangalore könnte zu neuen Lösungen für die Stromversorgung von Servern und technischem Gerät in Schwellenländern führen. Armonk, NY, USA / Stuttgart-Ehningen -  IBM (NYSE: IBM) gibt bekannt, daß das Unternehmen die erste Solaranlage in Betrieb nimmt, die speziell für den Betrieb von Hochspannungs-Rechenzentren entwickelt wurde. Dabei werden wechsel- und gleichstrombetriebene Server, wassergekühlte Computersysteme und die zugehörige  Elektronik in die Versorgung integriert.  Die Module der Anlage nehmen circa 600 Quadratmeter Fläche ein und bedecken das Dach des IBM-Softwarelabors in Bangalore. Die Anlage liefert circa 50 kW

Die deutsche Energiepolitik ist auf dem richtigen Weg

Szenarien des World Energy Outlook zeigen: Die deutsche Energiepolitik ist auf dem richtigen Weg Der heute in Berlin vorgestellte Weltenergieausblick der Internationalen Energieagentur zeigt die energiewirtschaftlichen Trends bis zum Jahr 2035 auf. Demnach wird allen Bemühungen zur Energieeinsparung zum Trotz der weltweite Energieverbrauch weiter deutlich ansteigen, wenn die internationale Staatengemeinschaft sich nicht auf drastische Maßnahmen verständigt. Staatssekretär Homann: „Der Weltenergieausblick erweitert die bisweilen sehr national geführte energiepolitische Diskussion. Der Blick über den Tellerrand ist außerordentlich wichtig, um die energie- und klimapolitischen Herausforderungen richtig einschätzen zu können. Ich begrüße es, dass der Weltenergieausblick die Energiepolitik der einzelnen Länder in den internationalen Kontext stellt

Den Wärmebedarf von Gebäuden realistischer abschätzen

Gerade in den Übergangszeiten zwischen Winter und Sommer gibt es oft schnelle Wechsel von kurzen Phasen mit warmen und kalten Tagen. Im Inneren eines Gebäudes machen sich derartige Temperaturschwankungen erst mit einiger Zeitverzögerung bemerkbar. Hier ist oft für eine gewisse Zeit noch ausreichende Wärme in Bauteilen und Inventar gespeichert, es gibt genügend Abwärme oder solare Energieeinträge. Forscher haben jetzt hierfür ein neues Konzept für eine Heizungssteuerung mit Wetterdaten entwickelt, das derzeit an drei Verwaltungsgebäuden erprobt wird. Das BINE-Projektinfo „Wenn Wetterprognosen die Heizung steuern“ (14/2011) stellt das System, die Demonstrationsgebäude und erste Ergebnisse vor. Die von der Heizung bereitgestellte Wärme soll sich

Schwerlast-Ponton OFFSHORE BHV 1 an das nasse Element übergeben

Am 11. November wurde der bei der BVT Brenn- und Verformtechnik Bremen/Bremerhaven im Bau befindliche Spezialponton OFFSHORE BHV 1 im Kaiserdock II der Lloyd Werft Bremerhaven zu Wasser gebracht. Auftraggeber für den Bau dieses Spezialpontons ist die OLB Offshore Logistics Bremerhaven GmbH, ein vor kurzem gegründetes Gemeinschaftsunternehmen der BLG Logistics Solutions GmbH mit Sitz in Bremen sowie der Bremerhavener Unternehmen RVV Rönner Vermögensverwaltungsgesellschaft mbH und MVG Möller Verwaltungsgesellschaft mbH. Der Spezialponton wurde vor allem für den Transport von Gründungsstrukturen und anderen Großkomponenten für Offshore-Windenergieanlagen nach den Vorschriften des Germanischen Lloyd entwickelt und gebaut. Bei Abmessungen von circa 70 Metern Länge, 32

Sechs Hochschulen machen sich gemeinsam für die Umwelt stark

Gemeinsame Pressemitteilung der Hochschulen der Region Tübingen-Hohenheim: Erster Nachhaltigkeitstag der Hochschulregion Tübingen-Hohenheim. Gestern, am 11. November 2011 fand im Kupferbau der Universität Tübingen der erste Nachhaltigkeitstag der Hochschulregion Tübingen-Hohenheim statt. Er ist ein Ergebnis des Projekts „Rendezvous mit der Zukunft“ der Nachhaltigkeitsstrategie des Landes, das den Beitrag der Hochschulen zu einer nachhaltigen Entwicklung stärken will, und bildet den Auftakt für die zukünftige Zusammenarbeit aller beteiligten Hochschulen in Forschung, Lehre und Transfer für nachhaltige Entwicklung. Als gastgebende Hochschule verbindet die Universität Tübingen den Tag der Region mit der feierlichen EMAS-Auszeichnung sowie der Verleihung des Nachhaltigkeitspreises der Universität Tübingen. Im Mittelpunkt des Programms steht

Abbau von Umweltgiften automatisiert messen

Ernst-Abbe-Stiftung unterstützt mikrobiologische Forschergruppe der Universität Jena Die Ozonschicht um unsere Erde ist so löchrig wie noch nie: Seit Frühjahr 2011 beobachteten Forscher ein riesiges Ozonloch über dem Nordpol. Als Hauptursache gelten, wie auch beim schon länger bekannten Ozonloch über der Antarktis, sogenannte Fluorchlorkohlenwasserstoffe – kurz FCKW. Zwar sind diese als Treibgas aus Sprühdosen inzwischen weitgehend verbannt. Und auch als Bestandteil von Pflanzenschutz- oder Lösungsmitteln sind halogenierte Kohlenwasserstoffe in vielen Ländern verboten. Doch die giftigen Schadstoffe sind nur schwer abbaubar und bleiben deshalb noch für lange Zeit eine ernste Belastung für die Atmosphäre, für Böden und Wasser – und das weltweit. Auf

Blinder Fleck der Klimapolitik: Anpassungsmaßnahmen sind nötig

Berlin, 11. November 2011. Klima-Strategien zur Vermeidung von Emissionen sind im öffentlichen Diskurs stark präsent, zeigen auf globaler Ebene aber kaum Erfolge. Anpassungsmaßnahmen an die aktuelle Klimadynamik finden dagegen in Deutschland weit weniger Beachtung. Deshalb startet acatech – Deutsche Akademie der Technikwissenschaften das Projekt „Anpassungsstrategien in der Klimapolitik“. Im Sommer 2012 möchte die Projektgruppe um Kai Konrad (Max-Planck-Gesellschaft), Volker Mosbrugger (Senckenberg Gesellschaft) und Fritz Vahrenholt (RWE Innogy) eine Stellungnahme mit konkreten Empfehlungen für die Politik vorlegen. Auf den Klimawandel gibt die Politik in Deutschland zwei Antworten: Vermeidung von Emissionen und Anpassung an seine unabwendbaren Folgen. Während die Vermeidungsstrategie mit besonderer öffentlicher

Eine chemische Industrie auf der Basis erneuerbarer Ressourcen

Biomasse sinnvoll nutzen. Unsere industrialisierte Welt ist in hohem Maße abhängig von fossilen Rohstoffen, ob zur Energieerzeugung, als Treibstoff oder als Ausgangsbasis für die chemische Industrie. Die damit verbundenen Umweltprobleme sind bekannt, zudem gehen die Vorräte irgendwann zur Neige. Neben Wind-, Wasser-, geothermischer und Solarenergie rückt auch Biomasse als erneuerbare Ressource immer stärker in den Blickpunkt. Esben Taarning und Kollegen von der Katalysatorfirma Haldor Topsøe sowie dem Lindoe Offshore Renewables Center (Dänemark) erläutern in einem Essay in der Zeitschrift Angewandte Chemie, wie ein sinnvoller Übergang von der Petrochemie zu einer chemischen Industrie auf Biomasse-Basis aussehen könnte. Bisher wird der größte Teil der

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