Systemintegration der Erneuerbaren wird ein starker Netzausbau einhergehen

Hildegard Müller zur Beratung des Bundestages zur Einführung eines Produktivitätsfaktors. Berlin, 10. November 2011 - „Die Energiewende wird nicht nur zu einem beschleunigten Ausbau Erneuerbarer Energien führen. Mit der Systemintegration der Erneuerbaren wird ein starker Netzausbau einhergehen müssen, der milliardenschwere Investitionen bedeutet. Alle seriösen Studien kommen zu diesem Ergebnis. Sicher ist es wichtig, dass der Netzausbau möglichst effizient erfolgt. Allerdings müssen Effizienzvorgaben auch realistisch und erreichbar sein, wenn es um den massiven Umbau der Energienetze in den nächsten Jahren geht. Der heute im Bundestag beratene und in den Wirtschaftausschuss verwiesene Vorschlag, den Netzbetreibern einen verschärften allgemeinen Produktivitätspfad vorzugeben, ist nach Auffassung des

Europäische Netzerklärung – soll Naturschutz sichern

Donnerstag, 10. November 2011 Umweltverbände und Stromnetzbetreiber haben im Rahmen einer europäischen Konferenz  gemeinsam eine „Europäische Netzerklärung zu Netzausbau und Naturschutz“ unterzeichnet. Damit soll ein schneller Netzausbau unter Beachtung des Naturschutzes gewährleistet werden. Eingeladen hatten die Renewables-Grid-Initiative (RGI) und die Smart Energy for Europe Platform (SEFEP). In der Erklärung verpflichten sich Netzbetreiber und Umweltorganisationen - darunter Germanwatch, Global Nature Fund und die Deutsche Umwelthilfe - Naturschutz und einen schnellen Netzausbau miteinander in Einklang zu bringen. So wollen die beteiligten Netzbetreiber beispielsweise die durch Stromtrassen entstehenden Risiken für Vögel minimieren. Konflikte über neue Stromtrassen wollen beide Seiten gemeinsam lösen, mehr Transparenz und mehr

Die Österreichische Energieagentur bleibt unabhängiges Kompetenzzentrum für Energie

Brauchen hocheffiziente und ressourcenschonende Energieversorgung. Die Österreichische Energieagentur unter der neuen Führung von Peter Traupmann. Wien, 10.11.2011 - Peter Traupmann, seit 2. November neuer Geschäftsführer der Österreichischen Energieagentur,  sieht für die Energieagentur den klaren Auftrag, die führende Rolle als Kompetenzzentrum für Energie in Österreich auszubauen. Die Plattform für die öffentliche Hand und die Wirtschaft bietet einzigartiges Know-how für die aktive und klimarelevante Gestaltung unserer Energiezukunft. „Es geht darum, Österreich energiefit zu machen. Die Lösung kann nur in hocheffizienten und ressourcenschonenden Energiesystemen liegen, die uns in die Unabhängigkeit von fossilen Energieträgern bringen“ stellt Traupmann klar. Mit den Schwerpunkten Energieeffizienz, Erneuerbare Ressourcen und innovative Energietechnologien liefert

Factory of the Future – Fabrik der Zukunft

“Factory of the Future - Impact of Mega Trends on Automation & Process Control” Im Rahmen der bevorstehenden SPS/IPC/Drives Fachmesse 2011 laden wir Sie herzlich ein, am Frost & Sullivan Vortrag zur ‘Fabrik der Zukunft’  teilzunehmen. Die Frost & Sullivan Pressekonferenz findet am Dienstag, den 22. November 2011, von 16.00 Uhr bis 16.30 Uhr im Raum ‚Istanbul’, CCN Ost, Ebene 2, statt. Herr Muthukumar Viswanathan, Practice Director Europe, Industrial Automation & Process Control and Measurement & Instrumentation von Frost & Sullivan, präsentiert einen Überblick zur Evolution der Fabrik der Zukunft: wie wird die Fabrik der Zukunft aussehen? Welche High-End Technologien werden sich

Hermann Albers vom BWE – Deutschland hat zu viele alte Windräder

Die Windräder in Deutschland sind nach Ansicht des Bundesverbandes WindEnergie häufig veraltet. „Diese müssen schneller durch moderne, leistungsstärkere Anlagen ersetzt werden“, sagte der Präsident des Verbands, Hermann Albers. Der Fachbegriff dafür ist „Repowering“. „Dieser Prozess verläuft bisher relativ zurückhaltend.“ ... Den Grund für den schleppenden Prozess sieht Albers in veralteten Vorschriften zum Bau von Windrädern. Sie verhinderten häufig, dass die Behörden in den Bundesländern neue Anlagen zuließen. ...   Lesen Sie mehr in T-Online

IEA warnt vor Klimakatastrophe – IG Windkraft verlangt weiteres Engagement in Österreich

London, 10.11.2011: Die IEA weist darauf hin, dass ohne bedeutende Änderung unserer Investitionen im Energiebereich der steigender Verbrauch von fossiler Energie zu „irreversiblen und potentiell katastrophalen Klimaänderungen“ führen werde. „Wenn bis 2017 keine weiteren Aktivitäten und bedeutende Änderungen in unseren Investitionen im Energiebereich vollzogen werden, wird die Tür für das 2°C Klimaziel geschlossen“, erklärte Fatih Birol, Chefökonom der Internationalen Energie Agentur (IEA) bei der gestrigen Pressekonferenz in London. 2010 stieg der CO2-Ausstoß um 5,3% auf den Rekordwert von 30,4 Mrd. Tonnen. Laut IEA ist das die höchste Steigerung seit Beginn der Messungen im Jahr 1969. „Österreich muss den mit dem

Informationskampagne zur Ressourceneffizienz

Ressourceneffizienz zahlt sich aus - VDI Präsident Braun und Bundesumweltminister Röttgen stellen Informationskampagne zur Ressourceneffizienz vor. Ressourceneffizienz im Unternehmen spart bares Geld. Darauf wies Bundesumweltminister Norbert Röttgen heute in Berlin anlässlich der Präsentation der Informationskampagne „Wettbewerbsvorteil Ressourceneffizienz“ hin. Die Kampagne informiert in den kommenden zwei Jahren Unternehmen in Deutschland, wie sie durch effizienteren Umgang mit Ressourcen Produktionskosten senken und sich Wettbewerbsvorteile sichern können. Die Kampagne wird vom „VDI Zentrum Ressourceneffizienz“ (VDI-ZRE) durchgeführt und vom Bundesumweltministerium unterstützt und gefördert. „Ressourceneffizienz zahlt sich für kleine wie für große Unternehmen gleichermaßen aus. Deshalb wollen wir Entscheider motivieren, sich mit Ressourceneffizienz in ihrem Unternehmen zu befassen.

RWE setzt Maßnahmenpaket konsequent um

Weitere Schritte zur Stärkung der Kapitalbasis Ergebnisgrößen sinken erwartungsgemäß Prognose für 2011 bestätigt RWE setzt das im August angekündigte Maßnahmenpaket konsequent um. Anfang September wurde der Verkauf eines 74,9-Prozent-Anteils am deutschen Übertragungsnetzbetreiber Amprion abgeschlossen. Die Begebung einer Hybridanleihe in der Schweiz war ein weiterer Schritt zur Stärkung der Finanzkraft des Unternehmens. Vielversprechend verlaufen auch die Revisionen verlustbringender ölpreisindexierter Gasbezugsverträge, denn die ersten langfristigen Kontrakte wurden auf für RWE günstigere Preisindexierungen umgestellt oder einvernehmlich vorzeitig beendet. Unterdessen haben zwei deutsche Finanzgerichte erhebliche Zweifel an der Rechtmäßigkeit der Kernbrennstoffsteuer angemeldet. RWE wurden bereits geleistete Steuerzahlungen zurückerstattet. Grundsätzlich aber standen die ersten drei Quartale des Jahres 2011

1.000.000 Elektroautos 2020 auf unseren Straßen – 1. Workshop e-Patent

E-Mobilität – geistiges Eigentum schützen. 1. Workshop e-Patent zeigt Patent-Strategien im Bereich Elektromobilität am 1. Dezember im InterContinental Hotel Berchtesgaden Eine Million Elektroautos sollen laut Bundesregierung im Jahr 2020 auf deutschen Straßen fahren. Deutschland soll zum Leitanbieter und Leitmarkt für Elektromobilität werden. Um diese Ziele zu erreichen, müssen jedoch noch einige Herausforderungen überwunden werden. Daran arbeitet die deutsche Industrie mit Hochdruck und investiert in den kommenden drei Jahren bis zu 17 Mrd. Euro in Forschung und Entwicklung im Bereich Elektromobilität. Dies führt zu rund 6.000 Patentanmeldungen jährlich. Auf dem 1. Workshop zum Thema e-Patent am 1. Dezember im InterContinental Hotel Berchtesgaden erläutern die

Windkraft, Biogas, BHKWs und Wasserkraft, 50 Jahre Vogelsang

Werner Vogelsang feiert 50-jähriges Jubiläum. Mit Werner Vogelsang vollendet die 3. Generation des Instandhaltungsspezialisten ein halbes Jahrhundert. (Bochum, November 2011) Die Vogelsang Elektromotoren GmbH ist als Instandhaltungsspezialist für Elektromotoren in der Schwerindustrie über die Grenzen des Ruhrgebiets und Deutschlands hinaus bekannt. Das Kooperationsnetzwerk reicht bis in die Türkei, von seiner Niederlassung in Aserbaidschan aus bedient das Unternehmen Kunden in Asien. Begonnen hat die Erfolgsgeschichte des Mittelständischen Betriebes vor 50 Jahren. Zu diesem Zeitpunkt nämlich kam Werner Vogelsang nach Bochum, um den 1918 gegründeten Elektromaschinenbaubetrieb Bochumer Elektromotorenwerke Wilhelm Vogelsang mit insgesamt 6 Mitarbeitern zu übernehmen. Von diesem 1. November an hat sich das Unternehmen,

Versorgung mit regenerativer Energie durch neue effiziente Energiespeicher

Effiziente Energiespeicher von morgen. Freistaat Thüringen unterstützt Forschergruppen der Friedrich-Schiller-Universität Jena und des Fraunhofer-Instituts für Keramische Technologien und Systeme Hermsdorf. Kyoto 1997: Beim Weltklimagipfel in Japan beschließen 158 Staaten den Ausstoß von Treibhausgasen – vor allem von Kohlendioxid (CO2) – substanziell zu reduzieren. Obwohl das Kyoto-Protokoll im kommenden Jahr ausläuft und ein verbindliches Nachfolgeabkommen nicht in Sicht ist, steht bereits jetzt fest: Statt zu sinken, steigen die Emissionen klimaschädlicher Gase weltweit weiter an. „Es liegt auf der Hand, dass wir alternative Konzepte zur Energieversorgung brauchen“ sagt Prof. Dr. Ulrich S. Schubert von der Friedrich-Schiller-Universität Jena. Die Vorräte an fossilen Energieträgern seien begrenzt,

Umwelttechnologie – Phosphor-Rückgewinnung

Phosphor-Rückgewinnung aus Schlammkonzentrat. Phosphor ist ein lebenswichtiges Element, endlich und nicht ersetzbar. Die weltweit wirtschaftlich erschließbaren Reserven reichen noch circa 100 Jahre. Wissenschaftler des KIT haben ein Verfahren zur Rückgewinnung von Phosphor entwickelt, das derzeit auf der Kläranlage Neuburg an der Donau eingesetzt wird. In Zusammenarbeit mit der Firma MSE aus Karlsbad-Ittersbach will das KIT nun eine mobile Anlage zur Schlammentwässerung so um dieses Verfahren ergänzen, dass aus dem entstehenden Schlammkonzentrat Phosphor zurückgewonnen werden kann. Derzeit laufen mit der MSE (Mobile Schlammentwässerungs GmbH), einer Tochter der EnBW Kraftwerke AG, Versuche zur Charakterisierung der verschiedenen Abwässer, die sich unter Zentrifugalkraft von den Feststoffen

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