Strom aus Kleinwindanlagen – interessant auch in der Stadt

Kleinwindanlagen können auch in den Städten einen Beitrag zur Stromerzeugung leisten. Vor dem Hintergrund des neuen EEG (Erneuerbare-Energien-Gesetz) werde dabei die Eigenstromnutzung im Vordergrund stehen, ist Mathis Buddeke von der Hochschule für Technik undWissenschaft (HTW) Berlin überzeugt. Denn anders als von Branchenvertretern vorgeschlagen sieht die 2012 in Kraft tretende EEG-Novelle für Strom aus Kleinwind keine höhere, sondern die gleiche Einspeisevergütung vor wie für „große“ Windrotoren. Angesichts vergleichsweise hoher Investitionkosten pro Kilowatt Leistung ist darum das Einspeisen von Strom aus Kleinwindanlagen nicht wirtschaftlich. Nach energieintensiven landwirtschaftlichen Betrieben ist jetzt die Stadt als Kleinwindanlagen-Standort in den Fokus geraten - auch für die Forschung. „Nutzung

Umweltverbände fordern: Keine weitere Ölbohrung im Wattenmeer

Scharfe Kritik an RWE Dea-Plänen von NABU, Schutzstation Mittelplate und WWF Berlin – Die Ankündigung des Energiekonzerns RWE Dea, die Ölförderung im Wattenmeer ausweiten zu wollen, stößt auf scharfe Kritik von Umweltverbänden. Der NABU, die Naturschutzgesellschaft Schutzstation Wattenmeer und WWF kritisierten die Pläne als zynische und völlig überflüssige Gefährdung des Weltnaturerbes. Der Konzern hatte mitgeteilt, an vier weiteren Stellen im schleswig-holsteinischen und niedersächsischen Wattenmeer nach Öl bohren zu wollen. Seit 1987 betreibt RWE Dea die Förderplattform „Mittelplate A“ mitten im Nationalpark Schleswig-Holsteinisches Wattenmeer. „Ölförderung hat im Nationalpark Wattenmeer nichts zu suchen. Es ist zynisch, sie sogar massiv ausweiten zu wollen“, erklärt NABU-Wattenmeerexperte

Ringen um Konsens auf dem Wiesbadener Energiegipfel

In zwei Tagen sollen die Ergebnisse des Wiesbadener Energiegipfels vorgestellt werden. Wie er aussehen wird, ist weiter unklar. Nach einem Kompromiss-Vorschlag sollen auch Kommunen künftig mit Solar und Wind Geld verdienen dürfen. Man sei bereit, bei der Erzeugung Erneuerbarer Energien jetzt doch die wirtschaftliche Betätigung der Kommunen zumindest eingeschränkt mitzutragen, sagte FDP-Fraktionsvize Wolfgang Greilich am Dienstag. Allerdings dürften sich die Kommunen nur auf Gemeindegebiet oder in der Region betätigen. Außerdem will die FDP, dass die Kommunen zu mindestens 50 Prozent private Betreiber ins Boot holen. Der Kompromiss wird auch von der CDU unterstützt. Lesen Sie mehr auf hr-online Foto: Hermann Betken

Bis zum Jahresende höhere Fördersätze für energieeffiziente Anlagen

Die Zeit drängt: Höhere Förderung für besonders energieeffiziente Anlagenkombinationen noch bis zum Jahresende. Für besonders energieeffiziente Anlagenkombinationen gibt es nach den Richtlinien zur Förderung von Maßnahmen zur Nutzung erneuerbarer Energien im Wärmemarkt noch bis zum Jahresende höhere Fördersätze. Private Haushalte sollten daher schnell handeln und die neue Heizungsanlage noch in diesem Jahr in Betrieb nehmen. Privatpersonen können eine Förderung nämlich erst dann beantragen, wenn die neue Anlage in Betrieb genommen wurde. Zu beachten ist, dass der Förderantrag bis zum 30. Dezember 2011 beim Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (BAFA) eingehen muss, damit die verbesserten Fördersätze anwendbar sind. Beispielsweise können private Haushalte, die bis

RENEWABLE ENERGY 21XX – Fachmesse für Erneuerbare Energien

Hannover, 08.11.2011. „Die ganze Welt spricht von Erneuerbarer Energie. Wir präsentieren sie!“ Mit diesen Worten eröffnete EXPO21XX-Geschäftsführer Markus Baumgartner im Juli 2011 die RENEWABLE ENERGY 21XX (http://www.expo21xx.com/renewable_energy/default.htm). Seitdem erfährt die Online-Messe für erneuerbare Energien großen Zuspruch der einzelnen Branchen. Speziell in den Fachbereichen Wind, Photovoltaik und Bioenergie präsentiert sich mittlerweile das Who is Who der alternativen Energieerzeuger. Die ausstellenden Unternehmen sind durchweg begeistert von dem innovativen Konzept, das ihnen eine dauerhafte - stets aktuelle - Präsentation auf der virtuellen Messe ermöglicht. Neben den Wettbewerbern sind ebenfalls die Zulieferfirmen und Forschungseinrichtungen in eigenen Hallen repräsentiert, wodurch ein umfassender Marktüberblick gewährt wird. Die

Neugegründete CHIRON-Zweigniederlassung in Hamburg

Eine neugegründete CHIRON-Zweigniederlassung in Hamburg betreut seit dem 1. September in Norddeutschland die Kunden des Weltmarktführers unter den Anbietern vertikaler Fertigungszentren. Das Unternehmen übernimmt damit in eigener Regie Vertrieb und Service von der ivk Ketzer GmbH, die am gleichen Standort rund 30 Jahre als Industrievertretung tätig war. Die für CHIRON verantwortlichen ivk-Mitarbeiter setzen ihre Arbeit in der neuen Niederlassung fort, so dass die gewohnten Ansprechpartner erhalten bleiben. Leiter von Vertrieb & Service CHIRON Nord ist Eckard Preuß. Dank für erfolgreiche Zusammenarbeit Anlass für die Veränderungen ist der Rückzug von Heiko Ketzer, Gründer und Inhaber der ivk Ketzer GmbH,  der seine beruflichen Aktivitäten

Universität Hannover – Studie für E-Control – neuer Windkraft-Boom erwartet

Einen neuen Windkraft-Boom erwartet die österreichische Energieregulierungsbehörde E-Control: Bis 2020 werden die Windkraftkapazitäten um zusätzlich 2.000 Megawatt (MW) zu den derzeit bestehenden rund 1.000 MW erhöht. Heuer würden rund 75 MW dazukommen, im kommenden Jahr 340 MW, sagte E-Control-Vorstand Martin Graf (Bild) vor Journalisten. Der Ausbau der erneuerbaren Energien erfordere auch einen Ausbau der Netze. In den Jahren 2003 bis 2006 hat sich die installierte Windkraft-Leistung in Österreich fast verdoppelt, in den folgenden Jahren gab es kaum einen Zubau, 2009 war die Engpassleistung sogar rückläufig. Es sei nun zu erwarten, dass sich eine ähnliche Situation wie 2003 wiederholen werde, sagte Christine

Grubengas, ein Energieträger in NRW

Technologie zur Nutzung von Grubengas Das Grubengas aus stillgelegten Bergwerken hat einen Methangehalt bis zu 90 %. Es wird über Rohrleitungen aus der Steinkohlenlagerstätte abgesaugt und anschließend verdichtet. Die Verbrennung erfolgt in einem konventionellen Gas-Motor. Der treibt einen Generator zur Stromerzeugung an. Ein doppelter Nutzen entsteht durch die Nutzung der dabei entstehenden Motorwärme. Entstehung von Grubengas Ein natürliches Methan-Luft-Gemisch ist in jeder Steinkohlenlagerstätte. Das Grubengas ist während des Inkohlungsprozesses vor etwa 300 Millionen Jahren aus organischen Substanzen entstanden. Die verwertbaren Methan-Konzentrationen liegen zwischen 25 % - 90 %. Das farb- und geruchslose Gemisch ist nicht giftig, aber bei Methankonzentrationen zwischen 4 % und

Würth-Gruppe baut Engagement in der Windkraft aus

Übernahme der Cardinal Fastener Co. Inc., Ohio / Hersteller von Verbindungselementen verstärkt weltweites Netz der Würth-Gruppe als Spezialist für Montagematerial für Windkraftanlagen. Künzelsau. Die Würth-Gruppe baut ihr Angebot im Bereich Montagematerial für Windkraftanlagen weiter aus. Nach der im August 2011 erfolgten Einweihung von Dokka Fasteners Inc. in Auburn Hills / Michigan, einer Tochter der 2008 erworbenen Dokka Fasteners in Norwegen, hat die Würth-Gruppe nun die Cardinal Fastener & Speciality Co. Inc. mit Sitz in Cleveland, Ohio, übernommen. ... „Die Windkraft ist für die Würth-Gruppe ein wichtiger Zukunftsbereich. Wir haben uns zum Ziel gesetzt, bis zum Jahr 2015 unseren Umsatz im Bereich Windkraft

Kontrolle und Transparenz von Wasserpreisen und -gebühren

10. Wasserwirtschaftliche Jahrestagung 2011 in Berlin: BDEW: Benchmarking-Projekte haben sich in den Bundesländern erfolgreich entwickelt. Berlin, 8. November 2011 - „Die Politik hat sich in den vergangenen Monaten klar für eine Kontrolle von Wasserpreisen und -gebühren durch Kartellämter bzw. Kommunalaufsichtsbehörden und gegen eine Regulierung der Wasserwirtschaft ausgesprochen. Aus dieser inhaltlichen Übereinstimmung zwischen Politik und Branche erwächst für die Wasserwirtschaft aber auch die Verpflichtung, die Anstrengungen für noch mehr Transparenz bei den Wasserpreisen voran zu treiben und unsere Benchmarking-Projekte weiter auszubauen“, sagte Wulf Abke, Vizepräsident Wasser/ Abwasser des Bundesverbandes der Energie- und Wasserwirtschaft (BDEW) heute auf der 10. Wasserwirtschaftlichen Jahrestagung in Berlin. „Für uns

Plattform „Zukunftsfähige Energienetze“ bekommt neuen Beirat

Beirat der Plattform „Zukunftsfähige Energienetze“ konstituiert sich neu. Heute hat sich im Bundesministerium für Wirtschaft und Technologie der Beirat der Plattform „Zukunftsfähige Energienetze“ konstituiert. Aufgabe des Beirats wird es sein, die Plattform in wichtigen Fragen des Ausbaus und der Modernisierung der Stromnetze zu beraten. Mitglieder im Beirat sind die energie- bzw. wirtschaftspolitischen Sprecher aller im Deutschen Bundestag vertretenen Parteien, renommierte Wissenschaftler aus den Bereichen Energierecht, Energiewirtschaft und Energietechnik sowie Vertreter von gesellschaftlichen Gruppen. Die konstituierende Sitzung hat im Beisein des Staatssekretärs im Bundesministerium für Wirtschaft und Technologie, Jochen Homann, stattgefunden. Staatssekretär Homann: „Der Weg in das Zeitalter der erneuerbaren Energien kann nur

Salzburg – 42,9 Prozent der Gesamtenergie und 92 % des elektrischen Stroms werden aus erneuerbaren Quellen erzeugt

Österreich/Salzburg Land hat eine Vorreiterrolle bei den erneuerbaren Energien. Der Einsatz erneuerbarer Energiequellen in den vergangenen Jahre zeigt Erfolg. Das Land Salzburg gehört heute zu den Vorreitern im  Gesamtenergieverbrauch. „Wir konnten den Anteil erneuerbarer Energie am Gesamtenergieverbrauch weiter steigern. Die aktuellen Daten der Statistik Austria belegen, dass Salzburg bereits knapp 43 % der Gesamtenergie aus erneuerbaren Quellen bezieht“, so der Energiereferent Landesrat Sepp Eisl. „In dieser Statistik sind alle Verbraucher eingerechnet. Alle Unternehmen sind zum Beispiel ebenso enthalten wie der Heizenergieverbrauch der Bürger oder der Verkehr.  In diesem Vergleich wird die Vorreiterrolle Salzburgs noch deutlicher, denn in Salzburg werden bereits 92 Prozent

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