Erneuerbares Methan aus Wind und Sonne in den Autotank

Großauftrag unter Dach und Fach - SolarFuel errichtet bis 2013 für Audi - Pilotanlage zur Produktion von „e-gas“. Erneuerbares Methan aus Wind und Sonne in den Tank: Stuttgarter Anlagenbauer und Ingolstädter Autokonzern haben im Oktober 2011 Vertrag über Planung, Lieferung, Errichtung und Inbetriebnahme einer e-gas-Anlage unterzeichnet. Die Weiterentwicklung der neuen Technik nützt nicht nur der nachhaltigen Mobilität. Autos können künftig mit Gas völlig klimaneutral über die Straßen rollen. Eine neue Technologie der SolarFuel GmbH wandelt zu diesem Zweck Ökostromüberschüsse in erneuerbares Methan um. Jetzt wird die Herstellung des nachhaltigen Kraftstoffs weltweit zum ersten Mal auch großtechnisch eingesetzt: Am 28. Oktober 2011

Dr. Jürgen Zeschky (51) zum neuen CEO der Nordex SE bestellt

Dr. Jürgen Zeschky (51) wird Nachfolger von Thomas Richterich an der Spitze der Nordex SE (ISIN: DE000A0D6554). Dieses Amt wird er spätestens zum 1. April 2012 antreten. Ein möglicher früherer Start bei Nordex hängt von Gesprächen über seine Vertragsaufhebung bei seinem derzeitigen Arbeitgeber Voith ab. Der promovierte Maschinenbauingenieur Zeschky ist seit 2003 Chef der Industrie-Sparte von Voith Turbo in Heidenheim, einem Geschäftsbereich mit zuletzt rund 610 Mio. EUR Umsatz und etwa 2.100 Beschäftigten. Zuvor war er für eine Tochtergesellschaft der Siemens-Gruppe in leitender Funktion in den USA tätig. „Dr. Zeschky bringt das Profil mit, das für die Führung der Nordex-Gruppe entscheidend ist.

5. Hochfränkische Energiekonferenz

T E R M I N A N K Ü N D I G U N G: Der Hofer CSU-Bundestagsabgeordnete Dr. Friedrich veranstaltet die 5. Hochfränkische Energiekonferenz am Freitag, den 18. November 2011, von 15:00 Uhr bis 18:00 Uhr im Prolin der Rehau AG, Gerberstraße 20, 95111 Rehau. Die oberfränkische Industrie ist auf eine bezahlbare und verlässliche Energieversorgung angewiesen. Deshalb hat Dr. Friedrich bereits 2009 das „Energie-Netzwerk HochFranken“ initiiert. Die 5. Hochfränkische Energiekonferenz bildet eine Plattform für den Austausch der regionalen Akteure aus Wirtschaft und Gesellschaft, aus Unternehmen und Kommunen zu allen Fragen der erneuerbaren Energien und stabiler Energieversorgung. Das Energie-Netzwerk HochFranken diskutiert

Schädigen Halogenverbindungen aus natürlichen Quellen die Ozonschicht?

Einsatz des DLR-Forschungsflugzeugs Falcon in Malaysia Neben Fluorchlorkohlenwasserstoffen (FCKW), deren industrielle Produktion durch internationale Abkommen verboten wurde, können möglicherweise auch natürliche Chlor- und Bromverbindungen die Ozonschicht schädigen. Diese Spurengase werden unter anderem in den Küstenbereichen der Ozeane durch Wasserpflanzen wie Seegras und Makroalgen gebildet und in die Luft abgegeben. Im tropischen Westpazifik werden besonders starke Quellen dieser Verbindungen vermutet. Die Rolle dieser natürlichen Halogenverbindungen beim Ozonabbau ist jedoch weitgehend unerforscht. Welche Schäden können sie der Ozonschicht in einem sich verändernden Klima jetzt und in Zukunft zufügen? Welche chemischen Wechselwirkungen gibt es mit anderen Emissionen, zum Beispiel des Luftverkehrs? Diesen Fragen gehen

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Baden-Württembergs Ministerpräsident wirbt bei Antrittsbesuch in Paris für Energiewende

Ministerpräsident Winfried Kretschmann führt im Rahmen seines Antrittsbesuchs in Paris politische Gespräche mit hochrangigen Vertretern der französischen Regierung. Begleitet wird der Regierungschef vom Minister für Bundesrat, Europa und internationale Angelegenheiten, Peter Friedrich. Ziel der Reise ist vor allem die Vertiefung der vielfältigen Beziehungen zwischen Baden-Württemberg und Frankreich. „Baden-Württemberg ist das Land im deutschen Südwesten, das mit 184 km Länge entlang des Oberrheins von Karlsruhe bis Basel die längste Grenze zu Frankreich hat. Dementsprechend intensiv und vielfältig sind die Kontakte im Rahmen der grenzüberschreitenden Zusammenarbeit. Die enge Verbindung zu Frankreich ist aber nicht nur geographisch bedingt. Uns verbindet eine einzigartige Freundschaft“, sagte

BWE- Fachtagung zur Kleinwindenergie: Mit Innovationen den Durchbruch schaffen

Wenn es um die Ausschöpfung aller technischen Möglichkeiten der Windenergie geht, sind kleinen unter den Windrotoren ein nicht unbedeutender Baustein: Kleinwindenergie bleibt ein Thema für die Branche. Neben der Nutzung im ländlichen Raum durch Landwirtschaft und Gewerbe gerät dabei die Stadt als Standort immer mehr in den Fokus. Nutzungsmöglichkeiten im städtischen Raum sind denn auch eines der Themen der Fachtagung „Kleinwindenergie – Mit Innovationen den Durchbruch schaffen“, die der Bundesverband WindEnergie (BWE) am 29. und 30. November 2011 in Hannover ausrichtet. Zwei Tage lang stehen in Fachvorträgen und Diskussionen aktuelle industrielle Entwicklungen und neue Ergebnisse aus der Forschung zur Kleinwindenergie im Mittelpunkt.

Klima-Intervention als Sicherheitsrisiko? Forscher beraten über Folgen von Geo-Engineering

Einladung zum Pressegespräch am KlimaCampus. Zum ersten Mal kommen Klima- und Friedensforscher aus den USA, England und Deutschland am KlimaCampus Hamburg zu einer Konferenz zusammen, um sich sowohl mit einzelnen Geo-Engineering-Maßnahmen als auch mit deren möglichen Auswirkungen auf Frieden, Sicherheit und Konflikte zwischen Menschen und Gesellschaften zu befassen. Wir laden Sie herzlich ein zu einem Pressegespräch im Rahmen der Konferenz „Geoengineering the Climate: An Issue for Peace and Security Studies?“ am Donnerstag, dem 10. November 2011, um 14.00 Uhr am KlimaCampus (ZMAW-Gebäude), Raum 002, Bundesstraße 53, 20144 Hamburg. Bitte melden Sie sich für unsere Planung kurz an: 1. für das Pressegespräch unter: katja.tholen-ihnen@zmaw.de 2. für den öffentlichen Teil des

Bisher unbekannter Vordenker des Naturschutzes entdeckt: Philipp Leopold Martin (1815-1886)

Bonn, 04.11.2011: Mitarbeiter der BfN-Bibliothek entdecken Philipp Leopold Martin als deutschen Vordenker des Naturschutzes wieder, der das Wort „Naturschutz“ erstmals im heutigen Sinne verwendete. In der aktuellen Ausgabe 11/2011 der BfN-Zeitschrift „Natur und Landschaft“ berichten die BfN-Mitarbeiter Rainer Koch und Gerhard Hachmann über eine Publikation aus dem Jahr 1871, in der der Tierpräparator Martin ein umfassendes Programm zum Natur- und Artenschutz vorlegt. In umfangreichen Literaturrecherchen konnten die Autoren ermitteln, dass der Begriff „Naturschutz“ nicht, wie bislang angenommen, erstmals 1888 von dem Komponisten Ernst Rudorff verwendet wurde, sondern es Philipp Leopold Martin war, der bereits 17 Jahre zuvor von dem Ausdruck Gebrauch

Wettlauf mit dem Klimawandel

Das Leben im Meer ist dem globalen Klimawandels noch stärker ausgesetzt als Pflanzen und Tiere an Land, wie eine Studie in der heutigen Ausgabe des Fachmagazins Science berichtet. Ein internationales Team von Wissenschaftlern unter Beteiligung von Wolfgang Kiessling, Professor am Museum für Naturkunde Berlin, hat die globalen Klimadaten der letzten 50 Jahre analysiert und erstmals die Geschwindigkeit des Klimawandels an Land und in den Ozeanen verglichen. Wasser erwärmt sich weit langsamer als Luft. Deshalb ist der Temperaturanstieg in den Ozeanen langsamer als am Land. Die räumlichen Temperaturunterschiede im Meer sind ebenfalls viel geringer als an Land. Daraus ergibt sich für die meisten

Nanoröhrchen «stehlen» Grünalgen Platz und Licht

Nanopartikel wie Kohlenstoff-Nanoröhrchen (CNT), die in immer mehr Produkten enthalten sind, gelangen auch vermehrt in die Umwelt. Ob und wie sie aquatische Ökosysteme beeinträchtigen, ist weitgehend noch unklar. Eine Empa-Studie zeigte, dass CNT auf Grünalgen nicht toxisch wirken, deren Wachstum aber hemmen, indem sie ihnen Licht und Platz nehmen. Kohlenstoff-Nanoröhrchen (CNT von engl. carbon nanotubes) sind bis zu 100‘000-mal dünner als ein menschliches Haar und so leicht wie Plastik. Dennoch können sie zugfester sein als Stahl, härter als Diamant und leitfähiger als Kupfer. Diese Eigenschaften machen sie zu einem Werkstoff mit Zukunft. Ihr Einsatz wird daher vielfältig erforscht, etwa für Solarzellen,

International Biomass Conference 2012 – Call for Papers

Unter dem Titel „Demand Driven Electricity supply from Biomass“ veranstaltet das Deutsche BiomasseForschungsZentrum (DBFZ) in Zusammenarbeit mit der IZES gGmbH (Institut für ZukunftsEnergieSysteme) am 24./25. April 2012 die englischsprachige „International Biomass Conference“ IBC 2012 in Leipzig. Abstracts und Poster können ab sofort über die Veranstaltungswebsite unter www.ibc-leipzig.de eingereicht werden. Konferenzthema Der Stromanteil, der aus erneuerbaren Energien produziert wird, nimmt national und international stetig zu. Der Übergang zur Nutzung von Strom aus erneuerbaren Quellen wird durch einen zunehmenden Bedarf an flexibel und nachfrageorientiert bereitzustellender Energie begleitet, um die Stromversorgung aus Quellen mit schwankender Leistung, wie zum Beispiel Solar- oder Windenergie zu kompensieren. Dabei

Bauauftakt für knapp 5,5 MW Solarpark Scheibenberg

Auf der bisher landwirtschaftlich genutzten Fläche im Gewerbe- und Industriegebiet wird in den kommenden Monaten ein Solarpark entstehen. In dieser Woche begannen die Bauarbeiten für den Solarpark Scheibenberg. In enger Zusammenarbeit mit der örtlichen Gemeinde wurde das Projekt durch die Green Energy 3000 akquiriert, projektiert und zur Baureife gebracht. „Dank der schnellen und unbürokratischen Zusammenarbeit mit der Gemeinde Scheibenberg kann das Projekt noch in diesem Jahr realisiert werden“, so Andreas Renker, Geschäftsführer der Green Energy 3000 GmbH. Die Gesamtfläche von 11,4 ha wurde hierfür auf mindestens 20 Jahre gepachtet. Das Projekt wird durch die DKB vor- und anschlussfinanziert. Als Partner konnte außerdem

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