Einseitige Handelsvergünstigungen: für Entwicklungsländer ökonomisch schädlich

Gut gemeint ist oft das Gegenteil von gut gemacht: Eine neue Studie von Prof. Dr. Bernhard Herz (Universität Bayreuth) und Dr. Marco Wagner (Sachverständigenrat für die Begutachtung der gesamtwirtschaftlichen Lage) belegt langfristige Nachteile für die Partner einseitiger Handelsvergünstigungen. Die beiden Autoren plädieren stattdessen für Handelsabkommen nach den Regeln der Welthandelsorganisation GATT/WTO. Mit dem Ziel, das Wirtschaftswachstum und die industrielle Entwicklung in ärmeren Regionen der Erde zu fördern, haben die westlichen Industriestaaten das Allgemeine Präferenzsystem – kurz: APS (engl.: Generalized System of Preferences) – eingerichtet. Auf dieser Basis haben sie seit den 1950er Jahren Importzölle mit dem Ziel gesenkt, Exporte aus weniger

Internationale Umweltsoziologen diskutieren am 16. bis 18. November über Öko-Innovationen

Inwieweit sind Menschen bereit, neue umweltschonende Techniken auch in ihren Alltag langfristig zu übernehmen? Wissenschaft und Technik spielen eine immer größere Rolle, wenn es um Öko-Innovationen auf dem Weg zu einer nachhaltigeren Gesellschaft geht. Doch bisher haben Soziologinnen und Soziologen wenig darüber diskutiert, was nachhaltige Innovationen jenseits der technischen Neuerungen für den Einzelnen bedeuten. Dies wollen sie nun bei der dritten Konferenz der Umweltsoziologie nachholen, die vom 16. bis 18. November an der Goethe-Universität stattfinden wird. Über 70 internationale Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler werden zu dieser Tagung der Sektion Umweltsoziologie der Deutschen Gesellschaft für Soziologie auf dem Campus Westend (Casino Raum 1.801)

Forum des Fortschritts NRW: Die gesellschaftliche Verantwortung von Wissenschaft

Wissenschaftsministerin Svenja Schulze lädt Sie herzlich zur Veranstaltung „Forum des Fortschritts NRW: Die gesellschaftliche Verantwortung von Wissenschaft“ ein. Dienstag, 8. November 2011, ab 18.00 Uhr, in der Akademie der Wissenschaften und der Künste, Palmenstraße 16, 40217 Düsseldorf. Globale gesellschaftliche Herausforderungen wie Klimawandel, demografische Entwicklung und Energie- und Ressourcenknappheit verlangen nachhaltige Lösungen und Strategien. Worin genau liegt der Beitrag der Wissenschaft? Wie müssen Forschungsstrategien und Förderprogramme ausgerichtet sein? Auf Basis des Gutachtens „Welt im Wandel - Gesellschaftsvertrag für eine Große Transformation“ des renommierten „Wissenschaftlichen Beirats der Bundesregierung Globale Umweltveränderungen (WBGU)“ diskutiert Wissenschaftsministerin Schulze mit Fachleuten und der Öffentlichkeit über diese aktuellen wissenschaftspolitischen Fragen. Es

Diesel regenerativ – neuer Biokraftstoff erfolgreich getestet

TAC der Hochschule Coburg stellt aktuelle Forschungsergebnisse vor. Vor einem Jahr startete das Technologietransferzentrum Automotive der Hochschule Coburg TAC einen groß angelegten Flottenversuch mit dem neuen Biokraftstoff „Diesel regenerativ“. Jetzt wurden beim Bayerischen Umweltministerium in München die Projektergebnisse vorgestellt. „Das Projekt war ein großer Erfolg“, betonte Umweltstaatssekretärin Melanie Huml. „Alle Fahrzeuge sind problemlos im alltäglichen Verkehr gefahren. Im Vergleich zu fossilem Diesel wurden rund 50% CO2 eingespart“, so Huml. Der neue Biokraftstoff „Diesel regenerativ“ könnte helfen, das Klima zu schützen und gleichzeitig die Abhängigkeit vom Erdöl zu senken. Bundesverkehrsstaatssekretär Rainer Bomba betonte: „Das Forschungsprojekt liefert wichtige Erkenntnisse für die weitere Entwicklung und

GE Energy und Eolfi Asset Management schließen Vertrag für zwei Projekte über 70 MW ab

GE-windmill

­­­­ Vertrag umfasst 28 von GE’s 2.5-100 Windenergieanlagen. Windparkprojekte befinden sich in der Champagne-Ardennes Region, in einer der windreichsten Region Frankreichs. Vertrag beinhaltet Vollwartungsvertrag mit lokalem Service Center vor Ort. Troyes, Frankreich – 3. November 2011 – GE Energy wird 28 seiner 2.5-100 Windenergieanlagen für zwei Windparkprojekte in Frankreich an den französischen Projektentwickler Eolfi Asset Management liefern. Die 2.5-100 Windenergieanlagen haben eine Nennleistung von 2.5 Megawatt und einen 100 Meter Rotordurchmesser. Das Projekt “Quatre Vents“ beinhaltet 14 der 2.5-100 Windenergieanlagen, die in vier Dörfern in der Region Aube, 40 km nördlich von Troyes (150 km südöstlich von Paris) installiert werden. Im zweiten Projekt  “Mont d‘

Nordex liefert 14 Anlagen für englische Windparks – Erster Auftrag von großem Projektentwickler aus Wales

3D-Modell-Nordex

Hamburg - Nordex hat sich einen 35-Megawatt-Auftrag aus Großbritannien gesichert. Der internationale Windenergieanlagenhersteller liefert ab August kommenden Jahres 14 Turbinen der Baureihe N90/2500 für die walisischen Projekte „Pant-y-Wal“ und „Fforch Nest“. Kunde ist Pennant Walters, eine Tochter der Walters Group, die Windparks in der Region Wales entwickelt. Pennant Walters hat mit Nordex zudem einen Vertrag über zehn Jahre Premium-Anlagenservice geschlossen. Die Projekte sollen im Süden von Wales im rauen Hochland ans Netz gehen. Die 14 Anlagen der Leistungsklasse 2,5 Megawatt werden hier jährlich rund 118 Gigawattstunden Strom liefern. Mit dieser Menge können etwa 45.000 Haushalte mit sauberem Strom versorgt werden. „Pennant Walters

Vertriebsbüro von Donauer Solartechnik in Österreich eröffnet

Auen- und Moorwälder / Foto: HB

Seit Oktober 2011 haben die österreichischen Kunden von Donauer Solartechnik einen direkten Ansprechpartner vor Ort: Andreas Wimplinger leitet das neue Vertriebsbüro im oberösterreichischen Waldzell. Seit mehr als fünf Jahren ist Donauer Solartechnik in der Alpenrepublik aktiv. Bisher betreute der Fachgroßhändler die dortigen Kunden von seiner Zentrale in Bayern aus. „Dank des neuen Vertriebsbüros sind wir nun näher an unseren Kunden und können schneller und flexibler auf deren Wünsche eingehen“, erklärt Wimplinger. Der gelernte Elektromeister bringt jahrelange Erfahrung bei der Planung und Installation von Photovoltaikanlagen in Österreich mit. „Mit Solarmodulen und Montagegestellen, die auch für hohe Schneelasten ausgelegt sind, bieten wir zudem genau

Geothermiekongress DGK 2011, die Niederlande als Gäste vom 15. bis 17. November in Bochum

[Berlin, den 03.11.2011] Vom 15. bis 17. November findet im RuhrCongress Bochum der Geothermiekongress DGK 2011 statt. Mit den Niederlanden hat der GtV-Bundesverband Geothermie ein Partnerland gewählt, in dem die Erdwärmenutzung, wie hierzulande auch, eine wachsende Bedeutung erfährt. Bislang wird die Geothermie in den Niederlanden nur für die Wärmebereitstellung genutzt. Sechs Tiefe Geothermie-Projekte mit knapp 35 MW thermischer Leistung wurden bereits umgesetzt. Zusammen mit den zahlreichen Anlagen der Oberflächennahen Geothermie erreichen sie eine installierte Leistung von 1400 MW, womit das Land weltweit den neunten Rang einnimmt. Anlagen zur Stromerzeugung existieren noch nicht, doch auch dazu befinden sich erste Vorhaben in der

Weltweit erstes Offshore-Windenergiestudium

Profis für die Offshore-Windenergie
 - Start des weltweit ersten Offshore-Windstudiums Bremerhaven, 03.11.2011. Heute feiern ForWind – das Zentrum für  Windenergieforschung der Universitäten Oldenburg, Hannover, Bremen und die Windenergie-Agentur WAB – das Industrienetzwerk der Windenergie – den offiziellen Auftakt des gemeinsam entwickelten und bisher weltweit einzigartigen weiterbildenden Studiums Offshore-Windenergie. 60 Gäste aus Wirtschaft, Wissenschaft, Politik und Presse nehmen an der Veranstaltung teil und informieren sich über das neue multidisziplinäre Programm.Windenergie von See spielt eine wesentliche Rolle beim Ausbau der Nutzung Erneuerbarer Energien. Das weiterbildende Studium Offshore-Windenergie ist das erste Studienprogramm auf akademischen Niveau speziell für diese Branche. Fachkräfte aus Windbranche, Maritimer Branche

Die LUXCARA GmbH hat für den institutionellen Fonds FLAVEO S.A., SICAV-FIS 60MW Solarpark von Q-Cells erworben

Asset Manager LUXCARA erwirbt von Q-Cells 60 MWp an Europas größtem Solarpark Die LUXCARA GmbH hat für den institutionellen Fonds FLAVEO S.A., SICAV-FIS, einen weiteren Solarpark mit einem Gesamtvolumen von 60 MWp im brandenburgischen Briest von Q-Cells erworben. Die Freiflächen-Anlage ist Teil des derzeit größten Solarparks Europas mit einer Kapazität von insgesamt 91 MWp und entsteht auf dem Gelände eines ehemaligen Militärflughafens. Eingesetzt werden 383.000 kristalline Q-Cells Solarmodule sowie Wechselrichter von ABB und Schneider. Der Netzanschluss soll bis zum 31.12.2011 erfolgen. Die Akquisition erfolgte in einem überdurchschnittlich kurzen Zeitraum, da die Zwischenfinanzierung erneut von LUXCARA selbst strukturiert und bereitgestellt werden konnte. Der

Themenpark Automatisierung auf der NORTEC – Vorträge, Expertendialoge und Applikationen zum >Anfassen<

(Hamburg, Oktober 2011). Antreiben, Steuern, Bewegen - ohne diese Funktionen ist heute eine moderne Automatisierung von Maschinen und Anlagen nicht mehr denkbar. Dabei spielen zahlreiche Komponenten - von der Sensorik über Antriebe, Bewegungssteuerungen und Motion Control bis hin zu Robotern - eine zentrale Rolle. Nur die optimale Abstimmung und Integration aller Einzelteile machen Produktionsvorgänge sicher, nachhaltig und effizient. Auf der NORTEC zeigen die Vereinigten Fachverlage (Mainz) im Themenpark „Automatisierung - Antreiben, Steuern, Bewegen“  zusammen mit der Hamburg Messe und Congress GmbH und  zahlreichen Partnern aus der Industrie, wie Automatisierung heute in der Praxis funktioniert und welche Potenziale in Zukunft noch

Erneuerbare Energien bis 2050 der kostengünstigste Energieträger für Europa

Mit der englischen Übersetzung seines Sondergutachtens „Wege zur 100% erneuerbaren Energieversorgung“ veröffentlicht der SRU erstmals die Szenarienergebnisse für 36 Länder Europas und Nordafrikas. Für jedes einzelne Land wurde ein kostenoptimierter Mix aus erneuerbaren Energien kalkuliert und ein hoher Selbstversorgungsanteil angenommen. Die Windenergie ist für die meisten europäischen Länder die kostengünstigste Technik, im Mittelmeerraum setzen sich aber auch hohe Anteile von Sonnenergie durch. Inklusive der Kosten für Netzausbau- und Speicher kann eine vollständig regenerative und zur jeder Zeit verfügbare Stromversorgung zu Kosten von durchschnittlich 65 €/MWh erreicht werden – in einigen Ländern sogar für weniger. Das Pumpspeicherpotential Norwegens reicht aus, um europaweit als

Top