Abschaltung von Windenergieanlagen um bis zu 69 Prozent gestiegen

 Die Abschaltung von Windenergieanlagen aufgrund von Netzengpässen nimmt deutlich zu. Zu diesem Ergebnis kommt eine Studie des Beratungsunternehmens ECOFYS im Auftrag des Bundesverbandes WindEnergie e.V. (BWE). Demnach sind im Jahr 2010 bis zu 150 Gigawattstunden Windstrom verloren gegangen, weil die Netzbetreiber Anlagen abgeschaltet haben. Im Vergleich zum Vorjahr ist das eine Steigerung um bis zu 69 Prozent. „Das sind alarmierende Werte. Hier geht wertvoller CO2-freier Strom verloren, nur weil der Netzausbau seit Jahren verschleppt wird. Vor dem Hintergrund, dass 2010 ein eher schlechtes Windjahr war, ist in den nächsten Jahren sogar noch von einer steigenden Tendenz auszugehen“, betont der Präsident des

Holzenergie vom Acker – Erschwerende Regelungen in Bayern bei KUP

Im Rahmen des KUP-Netzwerkes organisierte das ttz Bremerhaven zusammen mit Dorr Energie aus Kempten am 19. Oktober 2011 eine Veranstaltung zum Thema „Agrarholz als alternativer Zukunftsmotor in der Landwirtschaft“ in Ettringen bei Augsburg. Die geladenen Presse- und Behördenvertreter aus Süddeutschland wurden von drei Referenten zum Thema KUP umfangreich informiert. Bremerhaven, Oktober 2011. Kurzumtriebsplantagen, sogenannte KUP, sind Anpflanzungen schnell wachsender Bäume auf landwirtschaftlichen Flächen. Ziel ist, innerhalb kurzer Umtriebszeiten Holz als nachwachsenden Rohstoff zu produzieren. Auf der Veranstaltung „Agrarholz als alternativer Zukunftsmotor in der Landwirtschaft“ in Ettringen informierte Barbara Wildegger vom ttz Bremerhaven zu den schnellwachsenden Bäumen und präsentierte Forschungsergebnisse zu Saatgut

Kernkraftwerk Biblis, Block A: Vorkommnis ohne sicherheitstechnische Bedeutung

Die Betreiberin des Kernkraftwerkes Biblis, die RWE Power AG, hat gestern das nachfolgende Ereignis dem hessischen Umweltministerium als zuständiger Aufsichtsbehörde gemeldet. Nach der Internationalen Skala zur Bewertung von Vorkommnissen (INES) ist es der Stufe 0 (unterhalb der Skala = keine oder sehr geringe sicherheitstechnische Bedeutung) zuzuordnen. In anderen Kernkraftwerken wurden in leittechnischen Baugruppen nicht spezifikationsgerechte Feinsicherungen vorgefunden. Deshalb wurden auch in Block A des Kernkraftwerks Biblis Prüfungen aufgenommen, wobei zwei nicht spezifikationsgerechte Feinsicherungen aufgefunden und ausgetauscht wurden. Die Abweichungen hatten keinen Einfluss auf die Funktion der Baugruppen. Die Prüfungen werden in Block A fortgesetzt und sind für Block B in Planung. Eine

Leipziger Chemikern gelingt umweltfreundliche Katalyse mit Luftsauerstoff

Wissenschaftlern der Universität Leipzig ist die Herstellung und Charakterisierung von Katalysatoren gelungen, mit denen wichtige Zwischenprodukte für die industrielle Produktion von Kosmetika, Duftstoffen und Pharmazeutika künftig kostengünstiger und umweltfreundlicher hergestellt werden können. Gemeinsam mit Forschern des slowenischen National Institute of Chemistry in Ljubljana haben sie manganhaltige kristalline Silikate im Labor erzeugt, die eine geordnete Porenstruktur im Nanometerbereich aufweisen. Dabei konnten die Wissenschaftler isolierte Manganatome so in die spezielle poröse Struktur des Silikats einbringen, dass eine selektive Verbrennung der Kohlenwasserstoffe allein durch Luftsauerstoff ermöglicht wird. Umweltschädliche Reagenzien werden damit ebenso überflüssig wie teure Edelmetallkatalysatoren aus Gold, Platin oder Palladium. Ihre Forschungsergebnisse haben

Megatrend der Zukunft: erneuerbare Energien – 7. Deutscher Mittelstandstag

EnBW: Der Trend geht zu erneuerbaren Energien und einer nachhaltigen, klimaverträglichen Energieversorgung. Megatrend der Zukunft: erneuerbare Energien Andreas Renner: Der relevanteste Megatrend für die EnBW ist der Trend hin zu erneuerbaren Energien und einer nachhaltigen, klimaverträglichen Energieversorgung – nicht erst seit den politischen Beschlüssen zur Energiewende in Deutschland. Damit einher geht der Megatrend hin zur dezentralen Erzeugung, beispielsweise über Bürgergenossenschaften und Beteiligungsmodelle an lokalen Erzeugungsanlagen. Um mit diesen Entwicklungen Schritt halten zu können sind Flexibilität, innovatives Denken und vor allem Netzwerke notwendig. Die Bedürfnisse der Kunden können nicht mehr im Alleingang gedeckt werden. Deshalb sind gemeinsame Projekte und Kooperationen zwischen Unternehmen aller

Die Zukunft des marok­kanischen Ener­gie­sek­tors.

Bundesminister Dirk Niebel beendet Marokko-Reise Bundesent­wick­lungs­minister Dirk Nie­bel be­endet am heu­tigen Diens­tag seine zwei­tägige Marokko-Reise. Bei seinem Be­such machte Nie­bel deut­lich, dass Deutsch­land den ein­ge­schlagenen Reform­kurs in dem nord­afri­ka­nischen Land unter­stützt. Zu­gleich er­mutigte Nie­bel Re­gie­rung, Par­la­ment und Oppo­si­tion, weitere poli­tische und wirt­schaft­liche Reform­schritte ein­zu­leiten. Ein wich­tiges Thema bei den poli­tischen Gesprächen des Minis­ters war die weitere poli­tische Ent­wick­lung Marokkos über die vor­ge­zogenen Par­la­ments­wahlen am 25. November 2011 hin­aus. König Moham­med VI. hatte mit Be­ginn des „arabischen Früh­lings“ eine Ver­fassungs­reform ein­ge­leitet, die Regie­rung, Par­la­ment und Justiz und der Zivil­gesell­schaft mehr Rechte ein­räumen soll und bei einem Referen­dum am 1. Juli 2011 in

Zehntausende Haushalte könnten mit der vernichteten Strommenge versorgt werden

Zwangsstopp für Windkraft - Stromleitungen fehlen. Fehlende Stromleitungen, drohende Netzüberlastung: Immer mehr Windparks werden zwangsweise abgeschaltet. Laut einer Studie gingen im vergangenen Jahr bis zu 150 Millionen Kilowattstunden Windstrom verloren - Strom für fast 40.000 Haushalte. Die Mitarbeiter des Netzbetreibers Eon-Edis in Brandenburg kommen an windstarken Tagen mächtig ins Schwitzen. Denn der Strom aus den immer zahlreicheren Windparks lässt sich kaum noch abtransportieren - bisweilen müssen Windräder zwangsweise vom Netz gehen, damit es nicht zum Netzkollaps kommt. Bundesweit steigt die Zwangsabschaltung von Windrädern rasant. Allein 2010 gingen bis zu 150 Millionen Kilowattstunden Windstrom dadurch verloren. Lesen Sie mehr auf heute.de Foto: Hermann Betken

Viele Potenziale für länderübergreifende Zusammenarbeit

Niedersächsischer Wirtschaftsminister Jörg Bode besucht Multipurpose-Terminal Orange Blue Terminals B.V. der Buss Group im niederländischen Eemshaven: Am 1. November hat der niedersächsische Minister für Wirtschaft, Arbeit und Verkehr, Jörg Bode, im Rahmen einer zweitägigen Delegationsreise das mehrheitlich zur Buss Group gehörende Orange Blue Terminal in Eemshaven besucht. Gemeinsam mit rund 25 Wirtschaftsvertretern informierte er sich über die Entwicklungen am Standort und die weiteren Kooperationsmöglichkeiten mit der niedersächsischen Wirtschaft. Insbesondere standen bei den Fachgesprächen die weiteren Entwicklungen im Bereich Offshore-Windenergie im Mittelpunkt. „Eemshaven ist ein hervorragendes Beispiel für eine länderübergreifende Zusammenarbeit bei der europäischen Energiewende. Hier kann man sehen, wohin auch die weitere

Stadtwerke entwickeln gemeinsam Geschäftsmodelle für Mini- und Mikro-BHKW

Trianel startet Anfang Dezember neues Umsetzungsprojekt. Aachen. „Mini- und Mikro-BHKW – so genannte „stromerzeugende Heizungen“ – können einen wichtigen Beitrag zur Energiewende leisten. Der Einstieg in die kundennahe Erzeugung mit flexiblen Kraft-Wärme-Kopplungsanlagen bietet Stadtwerken die Möglichkeit, mit innovativen Geschäftsmodellen den Gasabsatz auch zukünftig auf eine sichere Basis zu stellen. Mit der umweltschonenden und hoch effizienten Strom- und Wärmeerzeugung können sie sich von reinen Energielieferanten bzw. Wettbewerbern abgrenzen“, so Michel Nicolai, Projektleiter des Umsetzungsprojekts Mini- und Mikro-BHKW der Trianel GmbH. „Stadtwerke, die sich auf diesem Gebiet frühzeitig positionieren wollen, bekommen bei der Trianel GmbH für einen überschaubaren Teilnahmebeitrag ein umfangreiches Umsetzungskonzept für

Trianel Netzwerk e-Mobilität bietet CarSharing und Leasing für Elektro-Fahrzeuge an

Aachen. Das Trianel Netzwerk e-Mobilität verfügt ab sofort über ein Konzept für e-CarSharing und ein Leasingangebot für Elektrofahrzeuge. „Angesichts der Tatsache, dass gerade bei jüngeren Menschen das Auto als Statussymbol an Wert verloren hat, sie aber dennoch umweltschonend mobil bleiben möchten, haben wir uns für diesen zukunftsweisenden Weg entschieden. Mit diesen Angeboten machen wir e-Mobilität auf vier Rädern attraktiv und erschwinglich“, erläutert Manuel Woste, Projektleiter e-Mobilität bei der Trianel GmbH. Seit rund zwei Jahren gibt es das Netzwerk e-Mobilität der Trianel. „Mit diesen Angeboten ist es uns und den Netzwerkmitgliedern möglich, sowohl das Leasing- als auch das CarSharing-Angebot oder eine Kombination

Breites Bündnis fordert Stopp für Kohlekraftwerk Datteln IV

Ende der Auslegungsfrist für geplante Regionalplanänderung - Übergabe tausender Protestschreiben und Stellungnahmen gegen juristische Tricksereien - Keine neue „Lex E.on“ Mit dem Ende der Auslegungsfrist für die beabsichtigte Änderung des Regionalplans zugunsten des E.on-Kohlekraftwerks Datteln IV haben die Deutsche Umwelthilfe (DUH), der NRW-Landesverband des Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND) sowie die in der Interessensgemeinschaft Meistersiedlung und Pro Waltrop organisierten Anwohner am Kraftwerksstandort heute beim Regionalverband Ruhr umfangreiche Stellungnahmen eingereicht. Darin fordern sie den Stopp des Verfahrens. Vertreter der Umweltverbände, der klima-allianz deutschland und der lokalen Bürgerinitiativen übergaben zudem über 4.000 Protestunterschriften und Einwendungen, die im Rahmen der „Nein zu

90.000 Tonnen Dampf aus dem MHKW ersparen der Umwelt pro Jahr bis 14.000 Tonnen CO2

HSE baut Dampfleitung vom MHKW zu Evonik. DARMSTADT (blu) – Die HSE baut eine rund 1,5 Kilometer lange Dampfleitung, um das Spezialchemieunternehmen Evonik Röhm GmbH an das Darmstädter Müllheizkraftwerk (MHKW) anzuschließen. Die Bauarbeiten beginnen am Freitag (4. November) und dauern voraussichtlich rund zwei Wochen. Die HSE wird Evonik künftig pro Jahr mit rund 90.000 Tonnen Dampf aus dem MHKW beliefern. Der geplante Beginn der Dampflieferung ist Mitte des Jahres 2012. Evonik nutzt den Dampf für die Produktion und zum Heizen. Der Dampfbezug aus dem MHKW erspart der Umwelt pro Jahr die Emission von 12.000 bis 14.000 Tonnen CO2 - im Vergleich zum

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