Stromspeicher durch norwegische Wasserkraft nicht so selbstverständlich wie Deutschland es gerne hätte

Norwegische Wasserkraftwerke sollen als Stromspeicher den überschüssigen Windstrom von deutschen Offshore-Windenergieanlagen aufnehmen – und bei Bedarf zurück ins deutsche Netz einspeisen. Die kürzlich geführten Gespräche des Wirtschaftsministeriums in Norwegen verliefen ernüchternd. Norwegen ist aus verschiedenen Gründen nicht begeistert, für Deutschland als Strompuffer zu dienen.

Bei einer engen Anbindung an das europäische Stromnetz fürchten die Norweger um ihre Eigenständigkeit in der Energiepreispolitik. Der Strom ist in Norwegen billiger als in der EU. Zudem seien gewaltige neue Netzkapazitäten nötig, um den Stromaustausch zu realisieren, bis zu sechs Verbindungstrassen, auch von Seekabeln, ist die Rede. Für neue Stromtrassen gibt es aber auch in Norwegen wenig Akzeptanz.

Quelle: www.duh.de

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