Deutsche Offshore-Windparks mit lauer Brise

Wie Edgar Lange heute in den VDI nachrichten berichtet, fehlt den Offshore-Windparks in der Nordsee der nötige Rückenwind. Damit meint er aber nicht unsere meist windige Nordsee, sondern die negativen Begleiterscheinungen, überhaupt deutsche Offshore Windparks baulich voranzutreiben.

Den, so Edgar Lange in seinem Kommentar, die Anlagen auf hoher See kommen erst zögerlich in Gang. Zu den Ursachen zählen lange Genehmigungsverfahren, hohe Umweltauflagen, weite Entfernungen von den Küsten, große Wassertiefen, steigende Stahl- und Materialpreise sowie aufwändige Reparatur und Wartungsarbeiten.

Deutschland ist zwar Windenergie-Weltmeister, doch anders als vor den Küsten Dänemarks, Schwedens, Großbritanniens und Irlands, wo bereits die Rotoren von mehr als 300 Windrädern die Seeluft durchpflügen, dreht sich hierzulande auf offener See bislang nichts.

Gerade einmal zwei Testanlagen wirbeln vor Emden und Rostock. Zwar sind derzeit 40 Offshore-Projekte in deutschen Gewässern beantragt, genehmigt sind davon jedoch erst 21.
Der wesentliche Grund für den Rückstand im Offshore-Bereich: ein aufwendiges Genehmigungsverfahren und hohe Umweltauflagen. Denn mit Rücksicht auf den Tourismus müssen deutsche Offshore-Windparks 30 km bis 200 km vor der Küste errichtet werden – im Gegensatz zu skandinavischen und britischen Projekten, wo die Netz-Einspeisepunkte in maximal 5 km bis 15 km Entfernung zu den Windrädern liegen.

Lesen Sie hier weiter, über was sich die vdi-Nachrichten so Gedanken gemacht haben.

Foto: alpha ventus – Windpark in der Nordsee, gerade eröffnet
http://www.alpha-ventus.de

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