windcomm – EEG-Novelle: Offshore-Förderung nicht ausreichend

Am 6. Juni 2011 hat die Bundesregierung die entsprechenden Gesetzesvorlagen beschlossen und in den Deutschen Bundestag eingebracht. Die in den Entwürfen der Novellen des Gesetzes zur Förderung der regenerativen Energien (EEG) und des Energiewirtschaftsgesetzes (EnWG) sowie des Netzausbaubeschleunigungsgesetzes (NABEG) enthaltenen neuen Rahmenbedingungen werden grundsätzlich begrüßt und stellen wichtige Weichen für die Entwicklung der Offshore-Windenergie in Deutschland.

Dies gilt auch für das 5 Mrd.-Euro-KfW-Kreditprogramm, das nun auf den Weg gebracht worden ist und mit dem für die ersten 10 Offshore-Windparks die Grundlage für eine in der Regel 60 – 67 %ige Fremdfinanzierung gelegt werden soll (es handelt sich nicht um eine Subvention, sondern die KfW wird die Kredite zu marktüblichen Zinsen vergeben). Um der Offshore-Windenergie zum Durchbruch zu verhelfen, müssen die Investitionsbedingungen
in Deutschland attraktiv und international wettbewerbsfähig sein. Dies kann mit einer Nachbesserung des im EEG-Entwurf vorgesehenen Stauchungsmodells erreicht werden.

Die acht Verbände/Institutionen (darunter windcomm) sowie die AG Betreiber der Stiftung Offshore Windenergie fordern entgegen einer in diesen Tagen oft gehörten Behauptung keine Erhöhung der Einspeisevergütung für Offshore-Windenergiestrom.

http://www.windcomm.de

windcomm

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