Projekt zur Evaluation und Verbesserung der Öffentlichkeitsarbeit für Geothermieprojekte

Die Nutzung der geothermischen Ressourcen bleibt in Deutschland derzeit hinter ihren Möglichkeiten zurück. Projekte werden verzögert, verschoben oder abgesagt, weil sich in der Bevölkerung und bei lokalen und regionalen Entscheidungsträgern erhebliche Widerstände abzeichnen.  Ein wichtiger Grund hierfür liegt vermutlich in der zum Teil noch mangelhaften Kommunikation der meist technisch fokussierten Projektbetreiber und der fehlenden Einbindung der Öffentlichkeit in die Projektentwicklung.

Das BMU-geförderte Vorhaben von Enerchange soll durch Analyse der Kommuni- kationsaktivitäten und ihrer Auswirkungen dazu beitragen, die Öffentlichkeitsarbeit für Projekte der tiefen Geothermie zu verbessern und dadurch die Akzeptanz der Projekte in der Bevölkerung zu erhöhen. Dies soll die Umsetzung neuer Projekte bzw. den Betrieb bestehender Projekte erleichtern und dadurch die weitere technische Entwicklung dieser Energienutzungsform unterstützen.

Kurzbeschreibung des Projekts
Das Projekt ist in drei Phasen unterteilt: Im ersten Schritt soll am Beispiel von vier Projekten untersucht werden, welche Akzeptanz das jeweilige Projekt in den lokalen Medien und in der Bevölkerung hat und welche Öffentlichkeitsarbeit die Projektverantwortlichen bislang betrieben haben. Im zweiten Schritt ist für zwei Projekte die Erstellung eines PR-Konzepts vorgesehen, dessen Maßnahmen- planung auf den Erkenntnissen aus der ersten Phase aufbaut. Der letzte Schritt umfasst Konzeption, Redaktion, Layout und Druck eines Leitfadens, in dem alle Erfahrungen und Erkenntnisse aus den vorherigen Projektphasen zu praktischen Handlungsempfehlungen verdichtet werden.

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Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz und Reaktorsicherheit

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