Sämtliche Großaufträge für die Realisierung von Global Tech I vergeben

Die Projektgesellschaft Global Tech I Offshore Wind GmbH hat den Auftrag zur Lieferung und Verlegung der internen Parkverkabelung des Offshore-Windparks Global Tech I anein Konsortium aus Norddeutsche Seekabelwerke GmbH und Global Marine Systems Ltd. vergeben.

Tim Kittelhake, Technischer Geschäftsführer der Global Tech I Offshore Wind GmbH: „Mit unserer Wahl dieses Konsortiums haben wir uns ganz bewusst für erfahrene Partner der Offshore-Industrieentschieden. Die Norddeutsche Seekabelwerke verfügen über langjährige Erfahrung in der Herstellung von hochleistungsfähigen Energieseekabeln und Global Marine Systems hat die modernsten Verlegeschiffe, die es derzeit am Markt gibt.“ Dr. Thomas Meerpohl, Kaufmännischer Geschäftsführer: „Die interne Parkverkabelung war der letzte Großauftrag, den wir im Rahmen des Projekts Global Tech I zu vergeben hatten. Mit unseren Partnerunternehmen sind wir bereits jetzt in der detaillierten Planungsphase für den Bau des Windparks.“ Nach derzeitigem Planungsstand sollen die Verlegearbeiten im zweiten Halbjahr 2012 beginnen und im Frühjahr 2013 abgeschlossen werden.

Im Vollausbau wird der Nordsee-Windpark Global Tech I Strom für umgerechnet 445.000 Haushalte produzieren. Global Tech I verfügt als einer der wenigen Offshore-Windparks über eine unbedingte Netzanbindungszusage.

Thorsten Schwarz, Geschäftsführer der Norddeutschen Seekabelwerke GmbH, zur Auftragsvergabe an das Konsortium: „Wir sind stolz darauf, dass das Projekt-Team von Global Tech I die herausragende Expertise von NSW und Global Marine Systems anerkennt. Beide Unternehmen haben bereits schlüsselfertige Lösungen geliefert und zusammen genommen haben wir mehr als 600 Offshore-Windturbinen installiert. Unsere Zusammenarbeit wird dazu beitragen, dieses technisch herausragende Projekt mit Installationsarbeiten in einer Entfernung von über 100 Kilometern vor der Küste erfolgreich abzuschließen.”

Hohe Versorgungssicherheit durch komplexe parkinterne Verkabelung
Die parkinterne Verkabelung von Global Tech I besteht aus sieben Ringleitungen, sogenannten Clustern, die die einzelnen Windturbinen durch Mittelspannungskabel miteinander verbinden. Diese Kabelringe sind mit der Umspannstation, die sich inmitten des Windparks befindet, vernetzt. Zwischen den einzelnen Ringleitungen gibt es weitere zuschaltbare Kabelverbindungen, sogenannte Havariestiche. Im Falle eines Kabelschadens zwischen zwei Windturbinen werden diese Havariestiche zugeschaltet und transportieren den Strom über eine andere Ringleitung zur Umspannstation. Diese komplexe interne Parkverkabelung sorgt dafür, dass im Betrieb des Windparks stets eine Höchstmenge des produzierten Stroms abgeleitet werden kann.

Die Verlegung der zirka 100 Kilometer Unterwasserkabel erfolgt in zwei Phasen. In einer ersten Phase werden die Energieseekabel durch das spezielle Kabelleger-Schiff CS Sovereign auf dem Meeresboden verlegt und in die Tripod-Fundamente eingezogen. In der zweiten Phase werden die leistungsfähigen Kupferkabel vom Installationsschiff Cable Innovator und seinem ferngesteuerten Unterwasser-Fahrzeug Excalibur, einem sogenannten Remotely-Operated Vehicle (kurz ROV), bis in eine Tiefe von 1,5 Metern in den Meeresboden eingespült. Später wird der produzierte Strom über zwei Exportkabel von der Umspannstation in südwestliche Richtung zur benachbarten Konverterplattform „BorWin Beta“ weitergeleitet.

http://www.globaltechone.de

Pressebüro Global Tech I
c/o schwarz communications

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